Dienstag, 14. Juli 2015

Martin Bressers Madrid | Anwalt lockt per Fax mit einer großen Erbschaft

Martin Bressers, ein Rechtsanwalt aus Spanien, lockt Verbraucher aus Deutschland per Faxbrief mit einer großen Erbschaft. Wer allerdings seine Telefonnummer, seine E-Mail-Adresse bzw. weitere persönliche Daten dem Anwalt aus der spanischen Hauptstadt Madrid preis gibt, kann jedoch schnell in eine fiese Kostenfalle geraten. Das große finanzielle Erbe wird dem „Hinterbliebenen“ allerdings nicht ausgehändigt. Bereits im Jahr 2011 berichte die Niederrhein-Zeitung über den Anwalt Martin Bressers aus Madrid.

Martin Bressers aus Madrid, Spanien | Fragwürdige Erbschaft via Fax

„Es wird Sie sicherlich überraschen diesen Brief von mir zu erhalten …“


Martin Bressers aus der Hauptstadt Madrid (Calle de Juan Bravo, 10) stellt sich in dem Schreiben an unser Mitglied Herr S. zunächst einmal vor. Mit den Worten „Es wird Sie sicherlich überraschen diesen Brief von mir zu erhalten, da es keinen früheren Schriftwechsel zwischen uns gab.“ eröffnet Martin Bressers den vielversprechenden Brief, der per Fax verschickt wird. Der Rechtsanwalt aus Spanien vertrete einen „erfahrenen Ingenieur aus dem Bergbau“ mit den gleichen Nachnahmen wie unser Mitglied. Dieser habe 13 Jahre lang bei der „Construction & Civil Engineering Company (Mota-Engil)“ in Spanien gearbeitet und sei inzwischen durch einen Autounfall mit der gesamten Familie ums Leben gekommen. Apropos - das Unternehmen Mota-Engil gibt’s wirklich (siehe http://www.mota-engil.pt/). Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


Erbschaft über 9,5 Millionen (9.500.000.00) Euro!


Der Verunglückte, der auch ein Mandant des Rechtsanwalts Martin Bressers aus Madrid sei, habe ein Vermögen mit einem „Fondsvolumen“ über 9,5 Millionen (9.500.000.00) Euro (!) auf einer portugiesischen Bank hinterlassen. Der verunglückte Herr S. hinterließ jedoch kein Testament. Deshalb habe die Bank aus Portugal Herrn Bressers aus Madrid beauftragt, um das Erbe an unser Mitglied auszuzahlen. Denn Martin Bressers aus Madrid führt in den Fax weiter aus:
„Jetzt erkläre ich Ihnen warum ich Ihre unterstützung benötige, ich habe beschlossen einen Dutch Staatsbürger der den gleichen Nachnamen hat ausfindig zu machen, daher habe ich Sie kontaktiert.“

90 Prozent des Erbes werden zwischen unserem Mitglied und dem spanischen Rechtsanwalt aufgeteilt


Sollte Martin Bressers aus Madrid „nicht schnellst möglich einen Angehörigen oder nahstehenden Verwandten der Bank präsentieren kann teilte mir die Bank mit, dass Konto für unbrauchbar erklärt wird und der Found in ein Bankschatz abgelegt wird.“, führt das Schreiben aus. Der Rechtsanwalt aus Spanien teilt in seinem Schreiben mit, das er zehn Prozent des Geldes einer karikativen Organisation spenden würde. Die restlichen 90 Prozent des Vermögens würden anschließend zwischen unserem Mitglied Herrn S. und dem Rechtsanwalt Martin Bressers aus Madrid zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Verbraucher soll den spanischen Rechtsanwalt kontaktieren


Sollte unser Mitglied an der großen Erbschaft über 9,5 Millionen Euro interessiert sein, müsse er nur den spanischen Rechtsanwalt per Telefon oder per Fax kontaktieren. Eine Kontaktmöglichkeit per E-Mail bestünde ebenfalls. Der spanische Rechtsanwalt entschuldigt sich allerdings am Ende des Faxschreibens. Dort schreibt er: „Allerdings, wenn dieser Geschäftsvorschlag Ihre moralische Ethik verstößt, dann bitte ich Sie meine aufrichtige Entschuldigung anzunehmen.“

Fax von Martin Bressers aus Madrid | Erbschaft
Fax | Martin Bressers | 10.07.2015


Vorsicht! Die Versprechungen des spanischen Rechtsanwalts entsprechen nicht der Realität!
Der Verbraucher, der von der großen versprochenen Geldsumme verblendet ist und den Rechtsanwalt Martin Bressers aus dem spanischen Madrid mit seinen Versprechungen glaubt und anschließend kontaktiert, kann sehr schnell zu einem Opfer werden. Denn anstatt die versprochene Erbschaft über mehrere Millionen Euro zu erhalten soll der angeschriebene angebliche „Erbe“ zuerst Geld nach der erfolgten Kontaktaufnahme überweisen. Erst danach soll es zu der versprochenen Auszahlung des versprochenen „Millionenerbes“ kommen. Dabei wird jedoch das Geld dem Opfer aus Deutschland buchstäblich „aus der Tasche gezogen“. Das versprochene Erbe bekommt der Angeschriebene am Ende jedoch nicht. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert über die Schreiben von Rechtsanwalt Martin Bressers aus Madrid


Diese Schreiben, die Martin Bressers aus Madrid, ahnungslosen Verbrauchern per Fax zuschickt, sind an sich nicht strafbar. Es handelt sich hierbei lediglich um einen Versuch, ein weiteres Verbraucheropfer zu finden. Haben auch Sie ein ähnliches Schreiben aus Spanien erhalten? Haben Sie schon Geld an den Rechtsanwalt Martin Bressers überwiesen? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie gerne hinsichtlich des dubiosen Anwaltsschreibens von dem Rechtsanwalt Martin Bressers aus der spanischen Hauptstadt Madrid. Sie können uns per Telefon oder per E-Mail kontaktieren, sollten Sie weitere Informationen benötigen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.



Kommentare:

  1. Ich habe das gleiche Fax bekommen, jedoch mit meinem Namen ( H ) nicht S.

    AntwortenLöschen
  2. Habe heute morgen auch dieses Fax bekommen. Gleicher Text wie oben angegeben.
    Wollte schon zur Bank rennen und mir einen Vorschuß holen, irgendwie wollten die
    nicht. Verstehe gar nicht, warum??? ;-)

    AntwortenLöschen
  3. Ein ähnliches Fax hat mich heute erreicht, allerdings von einer spanischen Anwältin Dra Rosa Acosta. Auch hier soll ein Deutsch-Spanier mit meinem Familiennamen verunglückt sein ohne Erben zu hinterlassen. Der Nachlass von 6.890.000,00 € soll mir zu 80 % und der Anwältin zu 20 % zufließen. Ziel ist es, an meine Daten zu kommen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dieses Fax habe ich heute auch bekommen.

      Löschen
    2. Hab ich auch gerade bekommen

      Löschen
  4. Von der "guten" Anwältin Dra Rosa Acosta habe ich ebenfalls ein Schreiben bekommen :-). Ob es wirklich Menschen gibt, die auf solche Schreiben reinfallen? Ich wage es, ehrlich gesagt, zu bezweifeln... Habe mich herzlich amüsiert.

    AntwortenLöschen
  5. hab auch ein fax von frau acosta bekommen...ebenfalls 6,89 mio...hab mir gleich mal nen ferrari bestellt....))))))

    AntwortenLöschen
  6. Wir haben heute eins bekommen mit ebenfalls 6.890.000 € für den Namen Halama. Nicht mit uns...

    AntwortenLöschen
  7. Danke an alle vor mir und willkommen in meiner plötzlich riesig großen Familie! Da jeder verzichtet hat, bin ich ab heute die Auserwählte! ;-)) .

    AntwortenLöschen
  8. Gerade eben ist das gleiche Fax bei mir eingetroffen.Dra.Rosa Acosta

    AntwortenLöschen
  9. Wir haben heute auch vorgefertigtes Schreiben mit meinem Familiennamen und ebenfalls 6.890.000€ erhalten.

    AntwortenLöschen
  10. Wir haben ebenfalls von der reizenden Dame so ein Angebot bekommen! Traurig, dass so viele meiner sogenannten Verwandschaft dahingerafft werden, habe schon viele solcher Schreiben erhaltene

    AntwortenLöschen
  11. Hallo habe heute auch ein Fax bekommen von Dra. Rosa Acosta

    AntwortenLöschen
  12. habe auch heute 2 faxe bekommen. Eins von Frau Dra Rosa Acosta und ein von DAvid w. Knight, USA. habe sofort geschaut, ob es etwas im Internet darüber gibt. Super show, schade, dass es nicht Wirklichkeit ist.

    AntwortenLöschen
  13. Habe heute eine Überweisung von Dra Arosa Acosta über 6.890.000€ auf meinem Konto gehabt. Als ich mich weigerte ihr die 20% abzugeben(ich habe ja nix zu verschenken) hat sie das Geld wieder abgezogen. Lasst euch nicht verarschen, noch einen schönen Tag und es darf gelacht werden lachen ist gesund. Gruß Mike

    AntwortenLöschen
  14. Hallo habe heute auch ein Fax bekommen von Dra. Rosa Acosta

    AntwortenLöschen
  15. ....habe überlegt, der Dame die Mail-Adresse von Donald Duck, Batmann oder ET anzugeben:)!!!!!

    AntwortenLöschen
  16. heute habe ich ein Fax von Frau Dra Rosa Acosta bekommen. Ich sollte 6.890.000 € erben. Ich wusste gar nicht, dass wir auch Verwandtschaft in Canada haben!

    AntwortenLöschen
  17. Heute kam auch bei mir von Frau Rosa ein Fax an - wie viele andere in den vergangenen Jahren auch mit anderen Absendern und anderen Summen - aber immer der gleiche Tenor. Heute habe ich mal danach gesucht: Was würde passieren, wenn man sich darauf einlässt? Ich bin ein wenig enttäuscht, dass denjenigen "nur" Geld aus der Tasche gezogen wird. Ich hatte Spannenderes vermutet, dass man die Mafia auf dem Halse hat oder sowas, für die man dann zeitlebens Geldkurier spielen muss und echter Geldwäscher wird :-)
    ...kommt dann wohl doch eher im Krimi vor. Aber kurzum: Frau Dra Rosa Acosta ist nach wie vor aktiv.

    AntwortenLöschen
  18. Aktuelles Fax...Sollen 7.470.000 erben. Naja kein Interesse. ;)

    AntwortenLöschen
  19. Habe auch aktuelles Fax von Frau Dra Nerea Luque, Madrid über 7.470.000 Euro heute Nacht um 2.17 Uhr erhalten. Interesse hätte ich bei Realität schon, nur kommen solche Meldungen nicht nachts und nicht per Fax. Eigentlich sollte man Anzeige erstatten. Wahrscheinlich fruchtet es eh nicht. Also bleibt nichts anderes übrig als es mit Humor zu nehmen :))

    AntwortenLöschen
  20. Die Dame heißt nun Dra Nerea Luque, hat die email mail@mgllabodados.com und die private Mail nerea.luque@consultant.com und das Büro ist angeblich in der Plaza Alonso Martinez,6,2 in 28004 Madrid.
    Telefon +34 602 100 197 Fax +34 911 235 816
    Das Schreiben kam heute per Fax, und ist genauso gestrickt wie das oben abgebildete...

    AntwortenLöschen
  21. Auch heute 2:16 gleiches Fax, mit gleichen Daten. Name S.
    Schade um das Blatt Papier.

    AntwortenLöschen
  22. Genau das Fax haben wir in unserer Firma auch gerade erhalten. Und gestern kam bereits ein ähnliches mit einem englischen Absender.
    Denen fällt nicht mal auf das sie uns gleich zweimal mit einem Erbe beglücken wollen. :-)

    AntwortenLöschen
  23. dito, heute erhalten. 7.470.000,- €. Dieses mal ist ein Goldschürfer aus Australien verstorben.

    mail@mgllabodados.com und die private Mail nerea.luque@consultant.com

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. habe heute auch so ein Fax erhalten. Ist direkt in der Ablage "P" verschwunden.

      Löschen
  24. Ist hier heute genauso angekommen mit etwas abweichenden E-Mail Adressen. Nur sollte laut dem Fax ich derjenige sein, der vor 12 Jahren gestorben ist...

    AntwortenLöschen
  25. Hatten auch den Goldschürfer für 7.470.00,-€ von Frau Dra Nerea Luque. Scheint ein ungesunder Job zu sein.

    AntwortenLöschen
  26. und wieder ein Versuch einen Träumer zu überlisten. Sollte dieses nicht mal an die Ermittlungsbehörden zur Klärung gegeben werden?

    AntwortenLöschen
  27. Eben erhalten - ganz schön dreist ! Und immer wiedermal eine andere mailadresse der Frau Luque

    AntwortenLöschen
  28. Auch bei uns heute der Goldschürfer aus Australien.
    Heißt das jetzt, dass ich die 7,4 Mio mit mindestens 10 Leuten teilen muss??? Schweinerei! ;-)

    AntwortenLöschen
  29. Fax heute Nacht gegen 2 Uhr eingelangt, ebenfalls Frau Dra Nerea Luque unter
    Tel: +34 602 100197 und unter Fax: +34 911 238803 sowie unter Emailadresse info@mgllabogados.com und privat unter es.nerealuue@gmail.com zu erreichen.
    Ebenfalls in 2005 verstorbener australischer Goldschürfer mit 7.470.000 Euro mit austr./deutschen Elter. Eigenartig, ich bin Österreicher, wie will die Dame die Erblinie belegen ;)

    AntwortenLöschen
  30. Auch gerade erhalten. Ist wie so viele Mails und Faxe der sogenannten Nigeria Connection. Hier sind es "nur" 7.470.000.-- was doch etwas jämmerlich erscheint Bei den Mails handelt es sich meist um Petrodollars die Summen von 20 - 70 Mio. versprechen.

    AntwortenLöschen
  31. Hab gerade ein Fax erhalten von Frau Dra Nerea Luque und ich soll 7.470.000 € geerbt haben. Absolut unseriös. Ungedingt wegwerfen !!!!!!!!!!!!!!!

    AntwortenLöschen
  32. Hier ist soeben auch ein solches Fax angekommen. Schon erschreckend, wie viele Menschen verunglücken und immer das gleiche Vermögen zu vererben haben. :-)) Mal ehrlich, gibt es wirklich Leute, die darauf reinfallen????

    AntwortenLöschen
  33. Auch ich habe 7.470.000 geerbt. Mein Onkel hat das Geld mit goldschürfen verdient.
    Danke Onkel!

    AntwortenLöschen
  34. Auch heute per Fax erhalten. Auch über 7.470.000 EUR von Frau Luque

    AntwortenLöschen

Danke für Deinen Kommentar. Wir schauen kurz darüber und stellen ihn online, wenn er zum Thema passt und kein Spam ist.