Donnerstag, 26. April 2012

Uniscore Forderungsmanagement will Gerichtsverfahren

Uniscore Forderungsmanagement kündigt mahnend gegenüber Verbraucherdienst e.V. an: 
Auf alle bisherigen Zahlungsaufforderungen hat Ihre Mandantschaft leider nicht reagiert. Aus diesem Grund werden wir nun im gerichtlichen Verfahren den Anspruch gegen Ihre Mandantschaft eintreiben. Die Einleitung gerichtlicher Schritte steht unmittelbar bevor. Nach Erwirkung eines Vollstreckungstitels besteht 30 Jahre lang die Möglichkeit, die Zwangsvollstreckung gegen Ihre Mandantschaft zu betreiben. Gerichtsvollzieher, Lohnpfändung, Kontopfändung, Haftbefehl, Eidesstattliche Versicherung etc.- Wir hoffen, dass Sie es nicht soweit kommen lassen.
Sowohl Verbraucherdienst e.V. und angeschlossene Rechtsanwälte, als auch die betroffenen Mitglieder des Vereins für Verbraucherschutz begegnen dieser Ankündigung mit Gelassenheit. Bereits in der Vergangenheit versuchte Uniscore vergeblich, Forderungen gegenüber Mitglieder des Vereins gerichtlich durchzusetzen. Eine Vielzahl gültiger Urteile zugunsten der Mitglieder des Vereins dokumentiert dies.

Wie es zum Anschreiben der Uniscore Forderungsmanagement an Verbraucherdienst e.V. kam berichtet der Verein für Verbraucherschutz auf der Webseite des Vereins. Die interessante Entwicklung der Geschichte bis zur Ankündigung zu gerichtlichen Verfahren seitens Uniscore gegen Verbraucher jetzt lesen.  


Verbraucher / Mitglieder bewerten Verbraucherdienst e.V.

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Dienstag, 24. April 2012

City Inkasso - Euro Treuhand Inkasso

Verein zur Abwehr ungewollter Telefonwerbung e.V. wirbt per unerwünschtenTelefonanrufen mit angeblicher Einstellung unerwünschter Werbeanrufe ... Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt:


254,50 Euro zur Abwehr ungewollter Telefonwerbung.
Eine Verbraucherin aus Osterode erhielt eine Zahlungsaufforderung über 254,50 Euro von City Inkasso. Sie solle ihre offene Rechnung beim"Verein zur Abwehr ungewollter Telefonwerbung e.V." begleichen. Sie war mit Gewinnspielanrufen belästigt worden (…).

Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. Essen sind mittlerweile ebenfalls betroffen. Andes als in Niedersachsen durch die City Inkasso, erhielten die Mitglieder des Essener Verbraucherschutz-Verein Zahlungsaufforderungen via Euro Treuhnad Inkasso. Was hat es mit dem Verein zur Abwehr ungewollter Telefonwerbung e.V. auf sich?

Was tun bei Zahlungsaufforderung
von
City Inkasso oder Euro Treuhand Inkasso
in diesem Zusammenhang?

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Mittwoch, 11. April 2012

Content4u GmbH - download-service.de rechtens


Die Webseiten der Content4u GmbH sind klar und übersichtlich gestaltet für Durchschnittsverbraucher, und weisen ausreichend auf anfallende Kosten für die Nutzung der Webseiten der Content4u GmbH hin. Dies stellte der Oberste Gerichtshof Österreich zum Projekt download-service.de fest, wie der informative Belugas Abzocker Blog am 10.April 2012 berichtet.

Content4u GmbH stellt auf dem portal download-service.de Software zum Download zur Verfügung, die zum überwiegenden Teil kostenlos im Netz verfügbar ist als sogenannte Freeware, berichtet Beluga. Dazu wird das Projekt Download-Service.de genutzt, auf das sich auch obiges Urteil bezieht. Der Schweizer Blog für Verbraucherschutz dazu – Zitat:

“ Es ist damit auch festzuhalten, dass Projekte die einzig das Ziel haben, Software anzubieten die eigentlich gratis zu beziehen sind, auch in einem ABO angeboten werden können. Damit stellen sich diese Seiten zu den Abos die kein Mensch will und gut gemacht den Nutzer dennoch dazu verleitet. Gleichgestellt mit Klingelton und Bilder-Abos oder neuerdings, Parteimitglieder-Abos.“ – Zitat Ende.

Was bedeutet das Urteil des österreichischen Obersten Gerichtshof für User aus Deutschland bzgl. des Webauftritts der Contet4u GmbH mit ihrem Projekt download-service.de?

Verbraucherdienst e.V. Essen - informiert – berät – hilft!

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Donnerstag, 5. April 2012

Toma Inkasso s.r.o fordert für Erotik-Dienstleistung


Als Grund für die Inkassoforderung in Höhe von 176,81 Euro wird genannt die Nutzung einer kostenpflichtigen Erotik-Dienstleistung. Zur Begleichung der Zahlungsaufforderung ist seitens Toma Inkasso eine Frist von fünf Tagen gesetzt. Zahlt der betroffene Konsument nicht werden weitere Zwangsmaßnahmen wie Mahnbescheid, Meldung an die SCHUFA und Lohnpfändung angekündigt. Den Inkassoschreiben der Toma Inkasso s.r.o. liegt laut Angaben Betroffener jeweils ein Überweisungsvordruck bei. Die von Toma Inkasso angegebene Bankverbindung ist in Tschechien, was auch für den Standort der Toma Inkasso s.r.o. gilt. 

Was tun - Empfehlung
Wer sich absolut sicher ist keine kostenpflichtige Erotik-Dienstleistung per Telefon in Anspruch genommen zu haben sollte der Zahlungsaufforderung natürlich auch nicht nachkommen. Allerdings - Entschließt man sich zum „auszusitzen“ ist es dennoch ratsam, die eingehende Korrespondenz im Zusammenhang mit Toma Inkasso s.r.o. aufzuheben. es ist nicht abzuschätzen wie weit der Sachverhalt sich entwickelt, also eventuell auch vor Gericht endet. Besonders wichtig ist es, die Post auf einem eingehenden gerichtlichen Mahnbescheid hin im Auge zu behalten, und diesem zu widersprechen. 

Für weitere Fragen zu Zahlungsaufforderungen durch Toma Inkasso s.r.o. steht das Info-Telefon des Verbraucherdienst e.V. zur Verfügung. 

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Montag, 2. April 2012

Paysafecards für kriminelle Zwecke missbraucht


1,5 Millionen Euro Lottogewinn für ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. Doch vorher sollte das Mitglied des Verbraucherschutz-Vereins eine Steuer entrichten, erklärte der Anrufer am Telefon. Der Transfer sei am einfachsten mittels Paysafecard. Die Betroffene wurde vom Anrufer um den Pincode ihrer Paysafecards gebeten, und ihm somit das Geld für die angebliche Steuer schnellstens zukommen zu lassen.

Immer wieder wurden PaysafeCards von Betroffenen an Tankstellen im Zusammenhang mit einem vermeintlichen Lottogewinn und dafür angeblich zu entrichtender Steuern gekauft  Den Betroffenen wurde erzählt der Geldtransporter stehe bereits an der Grenze, und der Zöllner verlange nun Geld. Im hier geschilderten Fall handelte es sich um rund 21.500,- Euro.

Die Fälle häufen sich. Seit 2011 wurde Verbraucherdienst e.V. von Betroffenen aus ganz Deutschland kontaktiert und um Rat gefragt. Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass weitereFälle von Abzocke mit Paysafecards in Oberösterreich bekannt wurden,

Opfer sind gutgläubige Menschen aus fast allen sozialen Schichten. Wer den Pincode einer Paysafecard heraus gibt ist sein Geld los. Den Betrügern, die Paysafecards für kriminelle Zwecke missbrauchen, ist nur sehr schwer beizukommen, zumal die Anonymität des Internets deren Verfolgung erschwert. Dennoch ist es wichtig, dass sich die Menschen bei Verbraucherdienst e.V. melden. So kann vor solchen Abzockfallen gewarnt und gemeinsam vorgegangen werden.

Die Paysafecard an sich ist eine praktische, anonyme und bequeme Zahlungsmöglichkeit. Man kauft Paysafecards ähnlich wie Prepaid-Karten für das Handy in Geschäften, Tankstellen oder im Internet. Jede Karte ist mit einem Wert von zehn bis einhundert Euro aufgeladen und mit einem 16-stelligen Pincode versehen. Eben diesen Pin-Code sollte man niemals in fremde Hände geben. Schon gar nicht an einen Unbekannten am Telefon – auch wenn der einen hohen Lottogewinn verspricht! 

Verbraucherdienst e.V. berät – unterstützt – schützt Mitglieder. Info-Telefon  0201-176790

Suehe auch: Dreiste Mehrfach-Abzocke einer Rentnerin mit Paysafecards