Freitag, 29. August 2014

Wettbewerbszentrale | Abmahnung | Online Shops



13.06.2014 00.00 Uhr. Das neue Widerrufsrecht in den AGB trat in Kraft. Ohne Übergangsfrist. Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen drohten und wurden auch an Gewerbetreibende verschickt! Verbraucherdienst e.V. bekam unzählige Abmahnungen von Online-Händlern bezüglich des Widerrufsrechts und konnte den Gewerbetreibenden schnell und unkompliziert helfen, unter anderen  Mitglied Herrn U.S. aus G. mit seinem Online-Shop. Hilfetelefon des Verbraucherdienst e.V.: 0201 – 176790.

Wegen neuem Widerrufsrecht Abmahnung von der Wettbewerbszentrale


Da die Richtlinie über die Rechte der Verbraucher (Richtlinie 2011/83/EUVerbraucherrechtrichtlinie (VRRL) am 13.06.2014 komplett und ohne Übergangsfrist zu deutschem Recht wurde, bekam auch Herr U.S. aus G. eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung vom 23.07.2014 von der Wettbewerbszentrale (Büro Stuttgart).

Mit der Umsetzung der Verbraucherrechtrichtlinie  in deutsches Recht (Gesetz

Eine Verbesserung des Verbraucherschutzniveaus, eine Angleichung der Rechtsvorschriften in den EU-Ländern sowie die Beseitigung von Hindernissen im Binnenmarkt und im grenzüberschreitenden Handel sind die Ziele. Viele Änderungen bei abgeschlossenen Verträgen, unter anderem beim Widerrufsrecht, sind die Folge. Werden selbst kleinste Informationspflichten, zum Beispiel das Widerrufsrecht  in den AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) von Online-Shops nicht umgesetzt,  kann es leicht zu einer Abmahnung von der Wettbewerbszentrale oder einer anderen Kanzlei kommen. Denn solche wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen sind bei Abmahnanwälten sehr beliebt, da diese schnell und einfach verfasst werden können.

Wer ist die Wettbewerbszentrale?


Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V., auch als Wettbewerbszentrale oder WBZ bekannt, hast ihren Hauptsitz in Bad Homburg. Ferner bestehen noch weitere Außenstellen in Hamburg, Dortmund, Stuttgart und München. Die Wettbewerbszentrale ist durch das gehäufte Verschicken von Abmahnungen im Bereich des Internets schon bekannt geworden. In der Abmahnung von Herrn U.S. aus G. tritt die Wettbewerbszentrale als Mandant als auch als Abmahner auf! Die Wettbewerbszentrale ist somit Auftraggeber und Vollstrecker in Personalunion!

Tipp! Die Abmahnungen durch die Wettbewerbszentrale bezüglich des veralteten Widerrufsrechts bei Online-Händlern wie zum Beispiel bei eBay, Amazon oder eigenen Verkaufportalen sollten niemals ignoriert oder ausgesessen werden!

Bezüglich der des neuen Widerrufsrechts vom 13.96.2014 sei die Wettbewerbszentrale auf den Online-Shop des Herrn U.S. aufmerksam geworden. In der Abmahnung wird von dem Geschäftsführer der Wettbewerbszentrale, Herrn Rechtsanwalt Dr. Pfeffer, behauptet, dass die veraltete Widerrufsbelehrung in den ABG des Online-Shops des Gewerbetreibenden in mehreren Punkten nicht mehr der aktuellen Rechtslage entspräche. Seine Widerrufsbelehrung weiche nach § 312 k Ab.1 BGB (Außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge)
 ab, was zum Nachteil der Verbraucher sei.

Beim neuem Widerrufsrecht gelten nur noch 14 Tage!


Laut der Abmahnung von der Wettbewerbszentrale müssten die Verpflichtungen zur Erfüllung der Erstattung innerhalb 14 Tagen nach § 357 Abs. 1 BGB (Rechtsfolgen des Widerrufs von außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen mit Ausnahme von Verträgen über Finanzdienstleistungen) gewährt werden. Herr U.S. aus G. gebe aber 30 Tage an, was jedoch rechtwidrig sei. Ebenso müsse Herr U.S. neben der Belehrung zum Widerrufsrecht ein gesetzliches Muster-Widerrufsformular seinen Online-Käufern zur Verfügung stellen. Laut Ziffer 9 der ABG des Online-Shops von Herrn U.S. beschränke er seine Haftung auch bei der Verletzung von Leben, Körper und der Gesundheit von Personen. Dieses sei nach § 307 Ziff. 7a BGB (Inhaltskontrolle) nicht in Einklang zu bringen. Ferner seien die Gerichtsstandstandsvereinbarung seines Online-Shops sowie weitere Punkte nicht in Übereinstimmung mit der neuen Gesetzesregelung, auch bezüglich des Widerrufsrechts, in Einklang zu bringen, konnte Herr U.S. in seiner Abmahnung von der Wettbewerbszentrale nachlesen.

Veraltetes Widerrufsrecht in alten AGB-Klauseln!


In ihrer Abmahnung betone die Wettbewerbszentrale, dass die Beschwerde exakt auf die veralteten AGB-Klauseln mit dem veralteten Widerrufsrecht verfasst sei. Die bemängelten Klauseln in den AGB des Online-Shops von Herrn U.S seien bezüglich des Widerrufsrechts von der Wettbewerbszentrale geprüft worden. Die Wettbewerbszentrale empfehle ebenfalls in ihrer Abmahnung die kompletten AGB von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Außerdem müsse der Gewerbetreibende Herr U.S. eine strafbewehrte Unterlassungserklärung  (nach § 1 UKlaG) an die Wettbewerbszentrale bis zum 08.08.2014 abgeben. Dazu fordere die Wettbewerbszentrale einen Pauschalbetrag über 246,10 Euro in der vorformulierten Unterlassungserklärung, die der Abmahnung beigelegt ist.

Wegen veraltetem Widerrufsrecht Ordnungsgeld oder Vertragsstrafe!


Wird die geforderte Unterlassungserklärung, die der Abmahnung beigelegt ist, nicht von dem Gewerbetreibenden abgeben, ruft die die Wettbewerbszentrale in der Regel die Einigungsstellen der Industrie- und Handelskammern (IHK) an (§ 15 UWG). Erscheint darauf hin der Abgemahnte nicht kann sogar ein Ordnungsgeld festgesetzt werden. Sollte es trotz der Abgabe der strafbewehrten Unterlassungserklärung zu einer erneuten schuldhaften Zuwiderhandlung bezüglich des Wettbewerbsrechts in den AGB des Online-Shops von Herrn U.S. kommen, könne die Wettbewerbszentrale sogar eine Vertragsstrafe über 4.000 Euro vor Gericht einklagen.

Streitwert über 25.000 Euro wegen veraltetem Widerrufsrecht!


In einer anderen Abmahnung vom 31.07.2014, die auch dem Verbraucherdienst e.V. vorliegt und nicht von der Wettbewerbszentrale kommt, fordert die Kanzlei Schaetze & Partner aus Köln einen weit aus höherem Geldbetrag. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung müsse das Mitglied D.H. aus E. wegen des Rechtsverstoßes bezüglich des Widerrufsrechts 476 Euro bis zum 15.08.2014 an die Kanzlei zahlen. Da es sich um einen Streitwert über 25.000 Euro handeln würde, könne die Mandantschaft der Kanzlei, ein Mitbewerber des Abgemahnten, bei einer erneuten Zuwiderhandlung bezüglich des Widerrufsrechts diesen stolzen Geldbetrag bei Gericht einfordern.



Verbraucherdienst e.V. hilft bei einer Abmahnung bezüglich des Widerrufsrechts


Dass muss aber nicht sein! Verbraucherdienst e.V. hilft auch bei Ihrer Abmahnung von der Wettbewerbszentrale oder einer anderen Anwaltskanzlei. Sollten Sie eine Abmahnung bezüglich Ihrer Belehrung des Widerrufsrechts (die noch nach den veralteten Normen der BGB-InfoVO vor dem 11.06.2010 verfasst wurde), eine Abmahnung bekommen haben, wird diese zuerst auf formelle Wirksamkeit geprüft. Dazu fertigt Verbraucherdienst e.V. Ihnen eine modifizierte Unterlassungserklärung an. Ferner wird ein neuer Formulierungsvorschlag bezüglich Ihrer AGB und Ihrer Widerrufsbelehrung von den angeschlossenen Rechtsanwälten des Verbraucherdienst e.V. vorgeschlagen. Außerdem hilft der Verbraucherdienst e.V. um die von der Wettbewerbszentrale oder einer anderen Abmahnkanzlei geforderten Kosten erfolgreich abzuwehren.

Tipp! Unterschreiben Sie nicht vorschnell die in der Abmahnung geforderte Unterlassungserklärung! Lassen Sie es nicht zu einer hohen Vertragsstrafe bezüglich Ihrer veralteten Widerrufsbelehrung kommen! Sondern lassen sie die AGB Ihres online Shop vorher prüfen, damit die nicht die Gefahr besteht das sie abgemahnt werden.

Nutzten Sie die kostenlose Erstberatung vom Verbraucherdienst e.V. für Gewerbetreibende bezüglich Ihrer Abmahnung von der Wettbewerbszentrale oder einer anderen Abmahnkanzlei.

- Senden Sie uns Ihre Unterlagen bezüglich des Widerrufsrechts
- unter Angabe Ihrer Telefon-Nummer
- per E-Mail an: kontakt@verbraucherdienst.com.

Verbraucherdienst e.V.
Info-Telefon 0201 - 176790
Montag bis Freitag
08.00 bis 17.00 Uhr

Holger Bertram | Google-Suche | Branchenbuch |



Holger Bertram aus Köthen ist wieder mit Branchenbucheinträgen aktiv! Nun für das Branchenbuch Google-Suche, dass nichts mit der bekannten Google-Suchfunktion zu tun hat! Obwohl Holger Bertram zurzeit Mahnbescheide für die abgeschalteten Branchenbücher Branchenscout24 und Branchensuche abisz ziehen lässt, veranlassen die Mitarbeiter von Holger Bertram per Cold Call Datenabgleiche mit Gewerbetreibenden. Durch diese Datenabgleiche durch Holger Bertrams Mitarbeiter soll ein Vertragsabschluss zustande gekommen sein. Verbraucherdienst e.V. warnt deshalb wieder einmal vor Holger Bertram und seinen fragwürdigen Geschäftsgebaren.

Dabei versucht Holger Bertram die Gewerbetreibenden in die Irre zu führen. Der Begriff Google-Suche bezeichnet in der Regel die Suche bei Google im Internet und keinen Branchenbucheintrag mit fragwürdigem Nutzen! Durch diese Namensnennung soll allerdings dem Gewerbetreibenden Seriosität und Kompetenz im Namen von Google vorgetäuscht werden!

Frau A.L. aus H. bekam auch eine Rechnung vom 26.08.2014 von dem Betreiber Holger Bertram aus Köthen. Durch die kompetente Beratung durch den  Verbraucherdienst e.V. wurde die Gewerbetreibende mittlerweile ein Mitglied des engagierten Vereins aus Essen. Inzwischen rufen weitere betroffene Gewerbetreibende beim Verbraucherdienst e.V. an.

712,81 Euro brutto für einen Branchenbucheintrag in Google-Suche!


Bezüglich des abgeschlossenen Vertrags soll Frau A.L. den Geldbetrag über 712,81 brutto (Laufzeit 12 Monate) zahlen. Die Rechnung von Holger Bertram  aus Köthen soll innerhalb von 14 Tagen von der Gewerbetreibenden beglichen werden. Wird schneller überwiesen (innerhalb von 7 Tagen) würde Holger Betram 3 % Skonto gewähren.

Keine wesentlichen Vertragsinhalte wurden nach Aussagen des Mitglieds des Branchenbucheintrags in Google-Suche dargelegt! Es fand lediglich nur ein Datenabgleich statt!

Dabei ist es  fraglich, ob überhaupt ein rechtskräftiger Vertragsabschluss bezüglich des Branchenbucheintrags in google-suche.com zustande gekommen ist. In den AGB der Firma von Holger Bertram aus Köthen ist in § 1 zu lesen: (Zitat) „ Das erste Telefonat mit unserem Verkäufer dient dazu, die vertragsrelevanten Daten zu klären und aufzunehmen“ (Zitat Ende).

Es werden dabei lediglich die Daten des Gewerbetreibenden mit der Köthener Firma von Holger Bertram abgeglichen. Es ist daher fraglich ob mit den Gewerbetreibenden ein Auftrag für einen kostenpflichtigen Eintrag  zustande kam. Der Gewerbetreibende hat somit in den Augen des Verbraucherdienst e.V. mit Holger Bertram keinen kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrag für das Branchenbuch Google-Suche  in Auftrag gegeben!

Wird ein kostenpflichtiger  Dienstleistungsvertrag durch Holger Bertram für das Branchenbuch Google-Suche geltend gemacht ?


Verbraucherdienst e.V. kann Ihnen dabei helfen den kostenpflichtigen Vertrag mit dem fragwürdigen Branchenbuch anzufechten. Übrigens. Gewerbetreibende besitzen bei abgeschlossenen Verträgen kein Widerrufsrecht!

Kostenlose Erstberatung für die fragwürdige Rechnung von Holger Betram aus Köthen.


- Senden Sie uns Ihre Unterlagen
- unter Angabe Ihrer Telefon-Nummer
- per E-Mail an: kontakt@verbraucherdienst.com.

Verbraucherdienst e.V.
Info-Telefon 0201 - 176790
Montag bis Freitag
08.00 bis 17.00 Uhr


Montag, 25. August 2014

Focus Forderungsmanagement | Mahnbescheid | Holger Bertram



Unglaublich! Der Internetauftritt des Branchenbuchs Branchenscout24, sowie Branchensuche abisz (siehe Screenshot vom 21.8.2014) sind nicht mehr online. Trotzdem versendet die Inkassofirma Focus Forderungsmanagement mbH Mahnbescheide.



Screenshot vom 21.08.2014
Den stolzen Geldbetrag über 574,81 Euro (Mahnbescheid vom 15.08.2014) soll Herr L.S. aus W. an das Focus Forderungsmanagement bezüglich eines Branchenbucheintrags in Branchenscout24 oder für das Branchenbuch Branchensuche abisz des Inhabers Holger Bertram zahlen. Denn die Forderungen sollen vom Ursprungsgläubiger Holger Bertram abgetreten worden sein.

Hilfe-Telefon für Mahnbescheide unter 0201 – 176790

Es ist im Mahnbescheid des Herrn L.S. nicht ersichtlich um welches Branchenbuch es sich handelt, da nur von einem Dienstleistungsvertrag die Rede ist. Der Gewerbetreibende aus Thüringen zahlte jedoch nicht für den fragwürdigen Branchenbucheintrag. Der Gewerbetreibende ließ sich auch nicht durch die Schreiben der Focus Forderungsmanagement mbH (Prozessbevollmächtigter Oliver Edelmaier) einschüchtern. Hilfesuchend rief Herr L.S. beim Verbraucherdienst e.V. an und wurde durch deren kompetente Beratung sofort ein Mitglied des Vereins.


Handeln Sie wie Herr L.S.!

Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Verbraucherdienst e.V. widerspricht  den Mahnbescheid der Focus Forderungsmanagement mbH, da die geltend gemachte Hauptforderung fraglich erscheint!

Interessant! Da Branchenscout24, sowie Branchensuche abisz  im Netznicht mehr anzutreffen sind, tritt nicht mehr die Firma des Branchenbuchs in Erscheinung, sondern nur deren Betreiber Holger Bertram aus Köthen und dieser hat die Forderungen an ds Inkassounternehmen Focus Forderungsmanagment abgetreten und diese ziehen Mahnbescheide gegen die Gewerbetreibende. Durch den Prozessbevollmächtigten Oliver Edelmaier sei die Focus Forderungsmanagement mbH mit der Beitreibung der geforderten 574,11 Euro mittels eines Mahnbescheids beauftragt, da Herr L.S. die voraus gegangenen Zahlungsaufforderungen  bezüglich Branchenscout24 oder Branchensuche abisz ignoriert habe


Welche Beträge verlangt Focus Forderungsmanagement?

Laut dem Mahnbescheid vom 15.08.2014, der Herr L.S. aus W. bekam, setze sich der finanzielle Anspruch bezüglich Holger Bertram folgendermaßen zusammen. Die Hauptforderung bezüglich des Dienstleistungsvertrags vom 27.11.2013 betrage 355,81 Euro. Dazu kämen noch Verfahrenskosten über 56,70 Euro, Nebenforderungen über 150,40  Euro sowie Zinsen über 11,24 Euro dazu  Insgesamt wird ein Gesamtbetrag über 574,18  Euro für Holger Bertram (Branchenscout24 / Branchensuche abisz) gefordert.


Geben Sie gegenüber der Inkassofirma kein Schuldanerkenntnis ab!

Wurde Ihnen auch ein Mahnbescheid  von der Focus Forderungsmanagement mbH zugeschickt? Ist auch Ihr Mahnbescheid vom Ursprungsgläuibger Holger Bertram ?  

Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Zahlen Sie nicht aus Angst eine Raten- oder Abschlagszahlung an die Focus Forderungsmanagement mbH ! Denn bei einer Zahlung (auch in geringer Höhe), geben Sie gegenüber Focus ein Schuldanerkenntnis ab! Sie müssen anschließend den vollen Geldbetrag, der im Mahnbescheid verlangt wird an die Inkassofirma zahlen!  

Dabei ist es fraglich, ob die Geldforderung aus dem Mahnbescheid des Ursprungsgläubigers Holger Bertram überhaupt gerichtlich durchsetzbar ist. Denn das Branchenbuch Branchenscout24, sowie Branchensuche abisz sind  zum jetzigen Zeitpunkt (Stand 21.08.2014)laut googlesuchmaschine nicht mehr online, so dass keinerlei Dienstleistungen mehr erbracht werden kann!


Lassen Sie sich nicht einschüchtern und verängstigen! Kostenlose Erstberatung bezüglich Ihres Mahnbescheids von der Focus Forderungsmanagement mbH.

- Senden Sie uns Ihre Unterlagen
- unter Angabe Ihrer Telefon-Nummer
- per E-Mail an: kontakt@verbraucherdienst.com

Verbraucherdienst e.V.
Info-Telefon 0201 - 176790
Montag bis Freitag
08.00 bis 17.00 Uhr

Dienstag, 19. August 2014

Spezial Detektei Faust | EBVZ | Branchenbuch



Spezial Detektei Faust arbeitet zurzeit (Stand August 2014) für die EBVZ und schüchtert gezielt Gewerbetreibende ein um Geldforderungen ihrer Schuldner beizutreiben. Ein Schreiben vom 12.08.2014 mit einem Ermittlungsauftrag bekam Firma H. G. aus B. von der Spezial Detektei Faust aus Köln zugeschickt. Firma H.G. wandte sich hilfesuchend an den Verbraucherdienst e.V. und ist nun ein Mitglied geworden.

Eine richtige Entscheidung! Denn mit einer schnellen Unterschrift für eine Ratenzahlungsvereinbarung hätte Firma H.G. ein Schuldanerkenntnis abgegeben. Auch wenn es keinen Zahlungsanspruch gegenüber der EBVZ gegeben hätte, müsse dann die gesamte geforderte Summe über 922,03 Euro bezahlt werden!

Der Verlag für elektronische Medien Melle (EBVZ) beauftragte durch Kanzlei Dr. Harald Schneider die Spezial Detektei Faust zur Observation von Schuldnern, wie das neue Mitglied des Verbraucherdienst e.V.  Adressaten der Drohbriefe von der Spezial Detektei Faust sind Gewerbetreibende, die einen kostenpflichtigen Branchenbucheintrag für die EBVZ nicht bezahlt hatten. Früher trieb die Euro Treuhand Inkasso GmbH Zahlungsaufforderungen für die EBVZ bei. Mit der Einschaltung der Detektei hat die Beitreibung der Geldforderungen eine neue Stufe erreicht, Denn die Detektei tritt nicht nur als Ermittler in Erscheinung, sondern arbeitet gleichzeitig als eine Inkassofirma, wie man auf der Webseite der Spezial Detektei Faust sehen kann. Hier stellt sich dazu noch die Frage, ob diese Detektei überhaupt berechtigt ist die Forderungen für die EBVZ beizutreiben. Insbesondere weil noch nicht einmal ein Gerichtstitel in der Angelegenheit ergangen ist.

Aufwendige Ermittlungsmaßnahmen

Laut des Schreibens sei die Spezial Detektei Faust befugt aufwendige Ermittlungsmaßnahmen gegenüber dem Gläubiger, der Firma H.G. aus B., durchzuführen. In dem Schreiben droht außerdem die Detektei, dass diese längerfristig und intensiv die wirtschaftlichen Verhältnisse recherchiere, wenn nicht binnen einer Woche nach Zustellung geantwortet würde. Die Spezial Detektei Faust müsse dann anschließend die Gründe bezüglich der Nichtzahlung des Schuldners überprüfen. Auch die Zweckmäßigkeit einer Forderungstitulierung müsse durch die Detektei geprüft werden.

Aufdeckung der Vermögensverhältnisse

Die Spezial Detektei Faust sei beauftragt, die Analyse der vorhandenen Vermögenswerte, die Aufdeckung eidesstattlicher Offenbarungserklärungen, die Ermittlung von Schein-Arbeitsverhältnissen sowie Strohmann-Verhältnissen des Schuldners für die EBVZ zu recherchieren. Diese Recherchen für die EBVZ seien allerdings mit weiteren Kosten verbunden. Deshalb fordere die Spezial Detektei Faust den Schuldner, die Firma H.G., auf die Geldforderung für die EBVZ ohne weitere Recherchen zu erreichen. Deshalb sei ein Außendienstmitarbeiter telefonisch zu erreichen um eine schnelle Einigung gegenüber der EBVZ zu erreichen.

Statt eines Telefonats mit einem Außendienstmitarbeiter der Spezial Detektei Faust steht Ihnen jedoch das kostenlose Beratungstelefon des Verbraucherdienst e.V. unter Rufnummer 0201-176790 zur Verfügung. Lassen Sie sich nicht einschüchtern und / oder verängstigen!

- Senden Sie uns Ihre Unterlagen
- unter Angabe Ihrer Telefon-Nummer
- per E-Mail an: kontakt@verbraucherdienst.com

Verbraucherdienst e.V.
Info-Telefon 0201 - 176790
Montag bis Freitag
08.00 bis 17.00 Uhr