Mittwoch, 29. Juli 2015

Prebyte Media GmbH | www.flirt-fever.de | Flirt Fever kündigen

Lust auf einen heißen Flirt? Am besten vom heimischen Rechner aus? Es geht kaum leichter, als sich bei einer Online-Flirtbörse anzumelden, um Gleichgesinnte zu finden. Auf Flirt-Fever (www.flirt-fever.de) ist das möglich; auf dieser Flirtbörse kann man einen Benutzernamen registrieren, um unter diesem Pseudonym zu flirten, was das Zeug hält. Doch wer nach einer gewissen Laufzeit vergisst, seinen Zugang zu kündigen, erlebt sein blaues – und kostspieliges - Wunder.

Prebyte Media GmbH | www.flirt-fever.de | Kostspieliges Flirten im Abo


Flirt-Fever: Nach dem Test-Abo wird es teuer


Dem Verbraucherdienst e.V. liegt ein Schreiben der Rechtsanwälte Auer Witte Thiel aus München vor. Die Kanzlei vertritt die Mandantin Presbyte Media GmbH, die das Flirt Portal www.flirt-fever.de betreibt. Laut der zweiten Seite – den „Informationen zur Forderung der Prebyte Media GmbH“ – ist die genannte Firma „Betreiber eines der großen deutschsprachigen Chat & Flirt Portale“. Gefordert werden insgesamt 130,10 EUR, wobei darauf hingewiesen wurde, dass eine „vereinbarte Kontoabbuchung“ nicht möglich war.
In der Forderung von Auer Witte Thiel Rechtsanwälte sind zahlreiche Zusatzinformationen für den Verbraucher ersichtlich. Es wird der bestehende Vertrag samt Abonnement erläutert und eine Belehrung hinsichtlich Datenmissbrauchs. Zusätzlich wird eine Option auf Ratenzahlung gewährt. Doch wie konnte es überhaupt zu diesem Abo kommen?

Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015
Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015


Informationen zur Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015
Informationen zur Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015


„Jetzt kostenlos anmelden!“ – Flirten mit Folgen


Wer auf www.flirt-fever.de einen Benutzernamen anlegt und sich somit registriert, schließt ein Test Abo ab. Dieses Abonnement hat eine Dauer von 14 Tagen und kostet 1,99 EUR. Kostenlos sind nur die Anlegung eines Nutzernamens und die Registrierung bei der Flirtbörse.
Dieser Testzugang benötigt einen kostenpflichtigen Nachrichten-Service, der als „Servicegebühr“ berechnet wird. Nach den zwei Wochen können die 1,99 EUR gezahlt werden, wobei das Versäumnis einer Kündigung einen direkten Wechsel zum „10-Wochen-Paket“ zur Folge hat. Dieses Zehn-Wochen-Abonnement kostet wöchentlich 14 EUR; Gesamtpreis 140 EUR für zehn Wochen Flirten auf Flirt-Fever.

Wer die AGB und die „Verbraucherinformation“ auf der Homepage von Flirt-Fever ignoriert, könnte also schnell in ein Abo geraten, wenn er die kostenpflichtigen Funktionen, wie zum Beispiel das Übersenden von Nachrichten an andere Nutzer des Flirt-Portals, nutzen möchte. Eine Nutzung einer Flirtbörse ohne die Möglichkeit, Kontakt zu anderen aufzunehmen, erweist sich nicht als geeignete Grundlage für einen Flirt. Erst recht, wenn man nach versäumter Zahlung statt Flirt-Botschaften und Liebesbriefen ein Schreiben der Rechtsanwälte wie Auer Witte Thiel erhält.

Verbraucherdienst e.V. hilft bei Abofallen


Singles auf Partnersuche tappen leider häufig in die Abofalle. Demzufolge berichten wir in einem weiteren Artikel dieses Blogs über Flirtbörsen. Dort werden Möglichkeiten beschrieben, wie Sie sich auf Online-Portalen für Singles schützen können.
Für alle weiteren Fragen haben wir unser Verbrauchertelefon für Sie eingerichtet. Dort informieren wir betroffene Flirt-Fever Nutzer und Verbraucher zu dem Themen Online-Dating und Flirtbörse.



Unverbindliche Ersteinschätzung bezüglich Flirt-Fever
Verbraucherdienst e.V. | Verbraucher – Telefon: 0201 – 176790

Der Verein für Konsumentenschutz ist für Mitglieder deutschlandweit tätig. Unser Jurist und / oder die angeschlossenen Rechtsanwälte können jedoch nur für Sie tätig werden, wenn Sie ein Mitglied in unserem Verein geworden sind. Wer ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. ist, profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse aller Mitglieder. Dazu gehören Unternehmenspraktiken, sowie gerichtliche Entscheidungen zu verschiedenen Verbraucherthemen, ob es sich um Abofallen im Internet sowie um gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote handelt, die mittels Telefon oder Fax-Spam zustande gekommen sind. Mitgliedsbeiträge werden erhoben für die Zwecke und die Zielsetzung des Vereins im Rahmen des Verbraucherschutzes.


Cold Call verboten | Verbraucherdienst e.V. verurteilt die Praxis mit den unerlaubten Werbeanrufen

Seit dem Jahr 2009 sind unerwünschte Werbeanrufe (Cold Calls) verboten. Sowohl Verbraucher als auch Gewerbetreibende, Selbstständige oder Unternehmer dürfen mit Cold Calls nicht mehr belästigt werden. Viele Cold Calls werden mit Gewerbetreibenden geführt, um kostenpflichtige Branchenbucheinträge mittels Bandaufzeichnung abzuschließen. Der vorliegende Artikel soll jedoch die vielfältigen Maschen der unerlaubten Werbeanrufe bei Verbrauchern beleuchten.

Cold Call verboten | Verbraucherdienst e.V. verurteilt die Praxis mit den unerlaubtem Werbeanrufen


Unerwünschte Werbeanrufe sind seit dem Jahr 2009 verboten


Im Jahr 2009 änderte der deutsche Gesetzgeber die Handhabung mit dem sogenannten Cold Call. Bis zu diesem Jahr wurden unerlaubte Werbeanrufe auch als erfolgreiches Marketingkonzept von diversen Unternehmen gebraucht. Heutzutage ist allerdings ein Cold Call-Anruf kein Kavaliersdelikt mehr, denn hohe Geldstrafen bis zu 300.000 EUR können seit dem Jahr 2013 wegen verbotener unerwünschter Telefonanrufe verhängt werden. Trotz dieser hohen Strafen blüht weiterhin das Geschäft mit der unerwünschten Telefonwerbung (Cold Call) in Deutschland. Auch dieses Jahr werden noch mehrere Tausend Verbraucher durch einen nicht vorher beauftragten Telefonverkäufer angerufen, der Ihnen anschließend ungefragt ein Produkt oder eine Dienstleistung am Telefonhörer verkaufen möchte.

Branchenbuch-Anbieter nutzen oft den verbotenen Cold Call-Anruf


Das Ziel eines verbotenen Cold-Call-Anrufs ist in der Regel der Abschluss eines Fernabsatzvertrags (§ 312b BGB) durch den Verkauf eines möglicherweise überteuerten Produktes oder einer fragwürdigen Dienstleistung. Ein Beispiel für solch eine Dienstleistung wäre ein Branchenbucheintrag, der per Cold Call samt anschließender Bandaufzeichnung am Telefon vertrieben wird. Der Haken bei so einem Vertrag ist für dem Gewerbetreibenden jedoch, dass diesem in der Regel nicht widersprochen werden kann. Auch wenn ein Verbraucher einen Vertrag mit einem Branchenbucheintrag abschließt, wird dieser anschließend wie ein Gewerbetreibender behandelt.

Legen Sie Ihr Telefon bei einem verbotenen unerwünschten Werbeanruf auf


Wenn Ihnen ein Schnäppchen oder ein großer Gewinn am Telefon per Cold Call versprochen wird kann es sich um einen Fall von Gaunerei und Bauernfängerei handeln. Auch wenn dem Verbraucher die per verbotenem Cold Call versprochene Botschaft zuerst sehr erfreulich erscheint, sollten die Finger davon gelassen werden. Arglose Verbraucher laufen sonst Gefahr, in die Fallen der Gauner und Bauernfänger zu tappen. Als aufgeklärter Verbraucher ist es immer sinnvoller, das Telefon aufzulegen, sofern Sie von einem verbotenen Cold Call-Gespräch belästigt werden.

Cold Call vom Energieversorger


Eine weit verbreitete Masche - hinsichtlich eines verbotenen Cold Call-Anrufes - ist, wenn ein unbekannter Anrufer angibt, dass er bei einem bekannten Energieversorger arbeiten würde. Das Ziel dieses Anrufers ist jedoch nicht die Beratung des Verbrauchers, sondern der eilige Tarifwechsel des angerufenen Konsumenten. In der Regel entpuppt sich später der am Telefon bestellte Vertrag als eine böse Kostenfalle. Denn anstatt dem Verbraucher einem günstigeren Tarif zu verkaufen ist dieser dann meist teurer. Dazu stammt der neu abgeschlossene Vertrag noch von einem anderen Energieunternehmen. Erst wenn die schriftlichen Vertragsdokumente mit der Post an den neu eingetragenen Kunden verschickt werden, fällt der „Schwindel“ des Cold Call-Verkäufers auf.

Cold Call für eine Zeitschriften-Testlieferung


Seien Sie immer misstrauisch, wenn Ihnen am Telefon mittels verbotenen Cold Call eine kostenlose Testlieferung für ein Zeitschriftenabonnement angeboten wird. In der Regel wird bei der versprochenen Testlieferung dem angerufenen Verbraucher nicht gesagt, dass sich dieses später als ein teures Zeitungs- oder Zeitschriften-Abonnement entpuppt. Eine Kündigung des entstandenen Vertrags hinsichtlich einer Zeitung oder einer Zeitschrift ist in der Regel nur nach deren AGB – zum Beispiel nach ein oder zwei Jahren Bezug - möglich. Der Konsument bzw. der Verbraucher ist dann leider in eine Kostenfalle getappt.

Cold Call vom selbsternannten „Datenschützer“


Manche selbst ernannte „Datenschützer“ machen sich die Angst der Konsumenten vor unerlaubter Telefonwerbung zunutze, indem diese meist fragwürdigen Unternehmen mit einem „Datenzentralregister“ und dem dazugehörigen „Schutz“ davor am Telefon werben. Wird allerdings am Telefon ein rechtskräftiger Vertrag mit dem meist arglosen Verbraucher abgeschlossen, ist es dann oft schon zu spät. Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Telefon auflegen, wenn Sie einen verbotenen Cold Call-Anruf wegen der angeblichen Entfernung von Telefonwerbung erhalten haben. Rechnungen und / oder  Mahnungen bei Nichtzahlung, die auch schon einmal mehrere Hundert Euro betragen können, werden dann bei einer möglichen Nichtzahlung zu Ihnen nach Hause geschickt. Die am Telefon angebotene Dienstleistung des Cold Call-Verkäufers ist häufig nicht für den angerufenen Verbraucher nachvollziehbar.

Cold Call wegen möglichen Gewinn


Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen ein Anrufer mittels verbotenen Cold Call die direkte Auszahlung eines möglichen Gewinns verspricht. Werden für die angebliche Auszahlung Ihres Gewinns Ihre geheimen Daten für Online-Banking verlangt, sollten Sie sofort Ihren Hörer auflegen. Denn in der Regel existiert der versprochene Gewinn des Anrufers nicht. Ein Gewinn ist grundsätzlich nicht mit einer Vorauszahlung des Gewinners verbunden. Wenn Sie trotzdem Ihre intimen Daten einem Fremden am Telefon bekannt geben, kann im schlimmsten Fall Ihr Konto leer geräumt werden.

Cold Call wegen Ihrer Online-Banking-Daten


Zurückhaltung Ihrerseits ist angesagt, wenn Sie ein vermutlich gefälschtes Schreiben von Ihrer Bank in Ihrer Post gefunden haben. Darin wird angekündigt, dass Ihre persönlichen Zugangsdaten bezüglich Online-Banking via Cold Call überprüft werden sollen. Sollte sich einige Zeit später der angebliche Bankmitarbeiter bei Ihnen melden, ist es wichtig, diesem Unbekannten keine persönlichen Zugangsdaten für Ihre Bankgeschäfte zu übermitteln. Ein seriöser Bankmitarbeiter von Ihrer Bank ruft Sie niemals am Telefon via Cold Call bei Ihnen an um anschließend Ihre Telefon-PIN, Online-PIN und / oder TANs (Transaktionsnummern) zu erfragen. Denn der Bankangestellte von Ihrer Bank hat Ihre Daten als Kunde bzw. als Verbraucher schon längst vorliegen.

Verbraucherdienst e.V. informiert über die zahlreichen Cold Call-Praktiken


Es ist immer empfehlenswert, sich bei Ihrer Bank sich zu melden, wenn Dritte – zum Beispiel via verbotenem Cold Call – an Ihre persönlichen Online-Banking-Daten gelangt sind. Lassen Sie Ihre Telefon-Banking-PIN oder andere wichtige Daten sofort ändern. Verbraucherdienst e.V. informiert ebenfalls Verbraucher, die in eine böse Kostenfalle mittels eines Cold Call-Anrufs getappt sind. Wir helfen hilfesuchenden Verbrauchern gerne am Telefon bzw. mittels E-Mail.

Unverbindliche Ersteinschätzung bezüglich unerlaubten Werbeanrufen - Cold Call - 
Verbraucherdienst e.V. | Verbraucher – Telefon: 0201 – 176790

Der Verein für Konsumentenschutz ist für Mitglieder deutschlandweit tätig. Unser Jurist und / oder die angeschlossenen Rechtsanwälte können jedoch nur für Sie tätig werden, wenn Sie ein Mitglied in unserem Verein geworden sind. Wer ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. ist, profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse aller Mitglieder. Dazu gehören Unternehmenspraktiken, sowie gerichtliche Entscheidungen zu verschiedenen Verbraucherthemen, ob es sich um Abofallen im Internet sowie um gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote handelt, die mittels Telefon oder Fax-Spam zustande gekommen sind. Mitgliedsbeiträge werden erhoben für die Zwecke und die Zielsetzung des Vereins im Rahmen des Verbraucherschutzes.



Dienstag, 28. Juli 2015

Ebay Kleinanzeigen Gaunerei | Vorsicht vor unseriösen Käufern und gefälschten E-Mails

Haben Sie schon einmal ein Produkt auf dem Kleinanzeigen-Portal von Ebay verkauft? Auf dem vermutlich größten Flohmarkt im weltweit verfügbaren Internet warten in der Regel viele Schnäppchen auf den Käufer. Aber seien Sie als Verkäufer vorsichtig vor unseriösen Käufern sowie vor gefälschten E-Mails aus dem Ausland.

Ebay Kleinanzeigen Gaunerei | Vorsicht vor unseriösen Käufern und gefälschten E-Mails


Vorsicht vor unseriösen Käufern auf dem Ebay Kleinanzeigen-Portal


Vorsicht! Auf dem bekannten Ebay Kleinanzeigen-Portal tummeln sich leider auch unseriöse Käufer, die vom Ausland auf den deutschen Seiten des Einkaufsportals aus agieren. Verbraucherdienst e.V. als auch die Verbraucherzentrale Sachsen warnen deshalb vor dubiosen Käufern auf der bekannten Ebay Kleinanzeigen-Plattform, die gutgläubigen private Verkäufer über das Ohr hauen wollen.

In der Freien Presse wird ein konkreter Fall mit der sogenannten Ebay Kleinanzeigen-Gaunerei thematisiert. So ist dort zu lesen:

„Über die Kleinanzeigen-Seite von Ebay hat der Dresdner das fast fabrikneue Toshiba-Gerät eingestellt - in der Hoffnung, 330 Euro dafür zu bekommen. Doch dann schreibt eine nette Dame aus England und bietet 400 Euro, plus 30 Euro für den Versand per DHL nach London.“

Transaktion von 430 Euro für das Notebook sind von der Scotia-Bank anvisiert


Wenig später kommt eine gefälschte E-Mail von der Scotia Bank. Die Freie Presse: „Daraufhin landet am 7. April um 9.06 Uhr eine E-Mail der Scotia-Bank in seinem Postfach. Betreff: "Zahlungszusicherung". Darunter steht, dass eine Transaktion über 430 Euro auf das angegebene Konto avisiert sei. Der Betrag werde dann gutgeschrieben, wenn das Paket angekommen ist. Die Sendungsnummer solle er der Bank mitteilen "Irgendwie erschien mir das mysteriös. Die interessierten sich auch gar nicht für den genauen Zustand des Notebooks.“ Quelle: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/MULTIMEDIA/Grosse-Abzocke-bei-Ebay-Kleinanzeigen-artikel9206221.php


Gaunerei und Bauernfängerei von unseriösen Käufern aus dem Ausland


Dass unseriöse Handelsplattformen im Internet existieren, ist leider nichts Neues. Allerdings häufen sich ausgerechnet auf der populären Ebay Kleinanzeigen-Plattform Fälle von Gaunerei und Bauernfängerei, die mit gefälschten E-Mails auf die Verkäufer von teuer angebotenen Waren abzielt. Seien Sie vorsichtig, wenn sich Interessenten aus dem Ausland (zum Beispiel wie oben beschrieben) für Ihre angebotene Ware melden und einen bedeutend höheren Kaufpreis, als der auf der Ebay-Kleinanzeigen-Plattform von Ihnen ausgelobt wurde, anbieten. Auch wenn ein höher erzielter Verkaufpreis in der Regel wegen des erzielten Gewinns verführerisch ist, sollte der private Verkäufer dennoch die Finger davon lassen, denn dabei kann es sich schlimmstenfalls um eine böse Falle handeln, um umsonst an Ihre angebotene Ware zu kommen.

Vorsicht vor einer gefälschten E-Mail von der Scotia Bank


In der Regel läuft die Kommunikation zwischen einem Verkäufer auf der Ebay Kleinanzeigen-Plattform und einem Verkäufer aus den Ausland auf elektronischen Wege statt. Sollten Sie allerdings eine gefälschte E-Mail von einer sogenannten „Scotia Bank“ erhalten haben, dass eine Transaktion Ihres Geldes für Ihr verkauftes Produkt auf das Konto des Käufers „anvisiert“ sei, sollten bei Ihnen auf jeden Fall die Alarmglocken läuten. Denn der Geldbetrag werde dem Käufer erst von der Bank gutgeschrieben, wenn das verkaufte Produkt beim Käufer eintrifft.

Kein Geld für Ihre verschickte Ware


Der Verkäufer erlebt im Nachhinein eine böse Überraschung, wenn Sie die verkaufte Ware nach dem Erhalt dieser gefälschten E-Mail verschickt haben. Von dem erhofften Geldbetrag für Ihr im Internet angebotenes Produkt können Sie dann leider nur noch träumen. Denn mit Ihrem vorher verschickten Paket haben Sie Ihr „verkauftes“ Produkt einen Gauner und Bauernfänger aus dem Ausland überlassen, ohne dass Sie einen Euro-Cent dafür von dem angeblichen Käufer erhalten.

Gauner und Bauernfänger sind mit ihren Lügengeschichten sehr einfallsreich


Gauner und Bauernfänger, die den Verkäufern auf der Ebay Kleinanzeigen-Plattform das Geld aus der Tasche ziehen wollen, gehen bei Ihrer Arbeit äußerst kreativ vor. Oft wird – wie uns Verbraucher immer wider berichten – eine erfundene Lügengeschichte dem ahnungslosen Verkäufern erzählt, damit die Gauner und Bauernfänger die zum Teil hochwertige Ware des Anbieters praktisch für „lau“ erhalten. Wie schon oben im Text erwähnt, werden die Verkäufer auf der Ebay Kleinanzeigen-Plattform in der Regel mit vielversprechenden zum Teil unrealistischen Verkaufspreisen in die Falle gelockt.
Ebay Kleinanzeigen vereinen auf deren Homepage übersichtliche Hinweise und Ratschläge für Käufer sowie Anbieter. Sollten Sie auf dem Kleinanzeigen-Portal Handel betreiben, lohnt sich ein Blick auf die Sicherheitshinweise.

Seien Sie skeptisch bei unbekannten Kunden aus dem Ausland


Da das Fälschen von betrügerischen E-Mails heutzutage ein „Kinderspiel“ für die Gauner und Bauernfänger ist sollten Sie auf jeden Fall bei elektronischer Post aus dem Ausland von unbekannter Herkunft immer skeptisch sein. Verbraucherdienst e.V. empfiehlt lieber die geplante Transaktion mit dem Verkauf der Ware vorher abzubrechen, um anschließend einen anderen seriösen Käufer für Ihr Produkt zu finden.

Verbraucherdienst e.V. informiert


Sollten Sie allerdings an einen unseriösen Käufer geraten sein und Ihre verkaufte Ware schon ins Ausland verschickt haben, informiert Sie gerne der Verbraucherdienst e.V. aus Essen. Per Telefon bzw. über E-Mail kann unser bundesweit tätiger Verein kontaktiert werden.



Nehmen Sie Kontakt auf
Verbraucherdienst e.V. | Verbraucher – Telefon: 0201 – 176790

Der Verein für Konsumentenschutz ist für Mitglieder deutschlandweit tätig. Unser Jurist und / oder die angeschlossenen Rechtsanwälte können jedoch nur für Sie tätig werden, wenn Sie ein Mitglied in unserem Verein geworden sind. Wer ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. ist, profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse aller Mitglieder. Dazu gehören Unternehmenspraktiken, sowie gerichtliche Entscheidungen zu verschiedenen Verbraucherthemen, ob es sich um Abofallen im Internet sowie um gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote handelt, die mittels Telefon oder Fax-Spam zustande gekommen sind. Mitgliedsbeiträge werden erhoben für die Zwecke und die Zielsetzung des Vereins im Rahmen des Verbraucherschutzes.



„Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ | QM | Letzte Mahnung für Fachzeitschrift

Eine letzte Mahnung für die Fachzeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM) hat Verbraucherdienst e.V. aus Essen im Juli 2015 vorliegen.

„Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ | QM | Letzte Mahnung für Fachzeitschrift

„Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ wirbt mit einem kostenlosen Test-Paket


Mit dem Motto „Qualität steigern - Kosten senken - QM-Bewusstsein schärfen“ wirbt der Verlag BWRmedia („Verlag für die deutsche Wirtschaft“) aus der Bundesstadt Bonn für diese Fachzeitschrift. Auf der Homepage für die Zeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM) wirbt der „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ mit einem sogenannten kostenlosen Test-Paket. Wird von dem Interessenten das Internet-Kontaktformular mit den persönlichen Daten von dem Gewerbetreibenden ausgefüllt, kann jedoch schnell ein kostenpflichtiges Abonnement entstehen, sofern dieses Probeabo nicht rechtzeitig gekündigt wird.

19,90 EUR plus 1,93 EUR Versandkosten für eine Ausgabe der Fachzeitschrift


Auf der Webseite für die Fachzeitschrift heißt es: „Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ausgabe nichts Gegenteiliges mitteile (Anruf, Fax oder E-Mail genügt), erhalte ich 33-mal pro Jahr die neueste Ausgabe von „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“, zum günstigen Preis von nur 19,90 € pro Ausgabe zzgl. 1,93 € Versandkosten und MwSt. Der Bezug gilt für ein Jahr, eine Kündigung dieser Vereinbarung ist zum Ende eines Bezugsjahres möglich. Der Gesamtpreis wird nur dann fällig, wenn Sie uns vor Ablauf Ihres Gratis-Tests keine Kündigung per Telefon, Fax oder E-Mail mitteilen“. (Quelle: https://www.bwrmedia.de/produkte/details/qualitaetsmanagement-im-produzierenden-unternehmen-aktuell/)

Letzte Mahnung - Verlag für die Deutsche Wirtschaft - QM - Qualitätsmanagement
Letzte Mahnung | Verlag für die Deutsche Wirtschaft | 22.07.2015

Letzte Mahnung für „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM)


Da allerdings unser Mitglied nicht rechtzeitig für die kostspielige Fachzeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM) zahlte, verschickte der „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ aus Bonn dem Gewerbetreibenden eine letzte Mahnung. Der geforderte Zahlbeitrag in der letzten Mahnung beträgt 189,93 EUR. Dieser Geldbetrag sei für den Gewerbetreibenden sofort fällig. Der „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ droht in der vorliegenden Mahnung dem Selbstständigen mit der Einschaltung eines Inkassounternehmens, sollte auch diese wieder ignoriert werden.

Ärger mit dem „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“?


Haben Sie Schwierigkeiten mit Ihrem abgeschlossenen Abonnement für die Zeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM)? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie über eine Mahnung von dem „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ für diese Fachzeitschrift. Am Telefon oder per E-Mail können Sie uns kontaktieren. Apropos – unser Verein berichte bereits im Juni 2015 über Rechnungen und Mahnungen für die Fachzeitschrift „Führung aktuell“ vom „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ aus der Bundesstadt Bonn.



Unverbindliche Ersteinschätzung bezüglich „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“
Verbraucherdienst e.V. | Verbraucher – Telefon: 0201 – 176790

Der Verein für Konsumentenschutz ist für Mitglieder deutschlandweit tätig. Unser Jurist und / oder die angeschlossenen Rechtsanwälte können jedoch nur für Sie tätig werden, wenn Sie ein Mitglied in unserem Verein geworden sind. Wer ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. ist, profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse aller Mitglieder. Dazu gehören Unternehmenspraktiken, sowie gerichtliche Entscheidungen zu verschiedenen Verbraucherthemen, ob es sich um Abofallen im Internet sowie um gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote handelt, die mittels Telefon oder Fax-Spam zustande gekommen sind. Mitgliedsbeiträge werden erhoben für die Zwecke und die Zielsetzung des Vereins im Rahmen des Verbraucherschutzes.