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Donnerstag, 3. Mai 2018

Baser International Service GmbH – Stimmen aus dem Netz

Am 23.04.2018 widmete der Geschäftsführer der Baser International Service GmbH Mahir Baser dem Verbraucherdienst einen Beitrag. Möglicherweise sind ihm die zwei Berichte, die wir über sein Unternehmen, bzw. über sein Projekt „HelpPhone“ veröffentlichten, sauer aufgestoßen. Dieser Umstand wäre denkbar, da wir über betroffene Verbraucher berichteten, die ihre negativen Erfahrungen mit dem Unternehmen teilten. Die Stellungnahme des Herrn Basers sollte diese Beurteilung wieder gerade rücken. Hier ist unsere Antwort.

Titel: Baser International Service GmbH – Stimmen aus dem Netz

Anruf nach Einverständnis: Aber woher kommen die Daten?


Geschäftsführer Mahir Baser schreibt, dass zur Kundengewinnung „ausschließlich interessierten Personen telefonisch“ das Produkt HelpPhone Notfalltelefon vorgestellt wird (Quelle: https://baser-international.de/verbraucherdienst-ev.html). Des Weiteren versichert er, dass „natürlich“ die gesetzlichen Vorschriften der Bundesnetzagentur, das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) eingehalten werden. Ferner noch erwähnt der Geschäftsführer, dass „strenge Kontrollen“ durch die Bundesnetzagentur seit über 10 Jahren bestehen würden. Auch sämtliche Mitarbeiter werden regelmäßig streng kontrolliert, damit die eigenen ABG und geltendes Recht nicht verletzt würden. So weit, so gut. Doch wir fragen uns: woher bezieht das Unternehmen das Einverständnis zur Kundenakquise?

„Eine Frechheit!“ – Betroffene melden sich zu Wort


Unabhängig von unserer Berichterstattung gibt es aktuell zwei Kommentare hinsichtlich der Baser International Service GmbH, die im „Google My Business“ Eintrag der Firma unter „Fragen und Antworten“ sichtbar sind. Zwei Personen äußern sich zu Anrufen bezüglich des HelpPhones, welches laut deren Aussage via Telefon beworben wurde. Besonders ins Auge fällt die Antwort des GF Mahir Basers, welcher der schildernden Person den Mobilnotruf als „Pflicht“ nahelegt, da die Angerufene laut des Kommentars dement sei.

Screenshot Google My Business Eintrag | Baser International Service GmbH, "Fragen und Antworten" | 02.05.2018
Google My Business Eintrag | Baser International Service GmbH, "Fragen und Antworten" | 02.05.2018

Forenbeiträge zur Baser Direct GmbH


Laut der Stellungnahme sollen seit über 10 Jahren Kontrollen stattfinden. Dabei gab es laut diversen Stimmen im Netz bereits damals unerwünschte Anrufe durch Mitarbeiter der Baser. So schreibt 2009 der Nutzer „stephbln“ in dem Forum „Antispam-ev.de“ folgenden Kommentar: „wir werden seit Mitte November von Baser jeden Werktag angerufen.“ (Quelle: https://www.antispam-ev.de/forum/archive/index.php/t-23435.html).

In diesem und weiteren Kommentaren geht es um Glücksspiele und Cold Calls, die laut der Aussagen im Zusammenhang mit der Baser Unternehmensgruppe stehen könnten.

Auf dem Portal „JustAnswer“ schreibt gar ein Betroffener, dass er „mal bei einem Telefon- Gewinnspiel (Baser Direct GlücksOase) für ein Quartal teilgenommen und direkt wieder gekündigt“ hätte (Quelle: https://www.justanswer.de/anwalt/3yze1-habe-vor-zwei-jahren-mal-bei-einem-telefon-gewinnspiel-baser.html). Weiter schreibt er: „Den Betrag für das zweite Quartal habe ich sofort wieder zurückgebucht. Seitdem erhalte ich ständig Mahnungen und Drohbriefe.“

Verbot durch die Verbraucherzentrale


Stimmen die Kommentare und Mitarbeiter der Baser riefen ohne Genehmigung Verbraucher an? Die Vermutung liegt nahe, da die Verbraucherzentrale im Jahr 2010 der Baser Direct GmbH durch ein Gericht hatte verbieten lassen,Verbraucher ohne deren Zustimmung auf ihrem privaten Telefonanschluss anzurufen oder anrufen zu lassen, um für eine Teilnahme an einem kostenpflichtigen Gewinnspielservice zu werben. Auch das „Unterschieben“ eines Vertrages wurde untersagt (LG Düsseldorf, Urt. v. 09.09.2009, 37 O 79/09). Einen Screenshot zu dieser Meldung samt weiterer Informationen finden Sie unter unserem Beitrag zur Baser International Service GmbH bzw. dem HelpPhone.

Gab es unerlaubte Werbeanrufe?


Die Mitteilung der Verbraucherzentralen Hamburg und Nordrhein-Westfalen könnten bedeuten, dass es bereits in der Vergangenheit zu unerwünschten Werbeanrufen durch Mitarbeiter der Baser kam – bis es untersagt wurde. Aktuelle Fälle belegen aber, dass trotzdem Mitglieder des Verbraucherdienst telefonisch kontaktiert wurden. In den uns bekannten Telefonaten ging es jedoch nicht um Glücksspiele, sondern um das Projekt „HelpPhone“, welches die Baser International Service GmbH vertreibt. Die negativen Erfahrungen mit dem HelpPhone haben wir ebenfalls in einem Beitrag zusammengefasst.

Fazit


Auch wenn Mahir Baser in seiner Stellungnahme gerne davon überzeugen möchte, dass sich sein Unternehmen „streng an alle gesetzlichen Vorgaben hält“, bleiben dennoch einige Fragen offen. Wie kommt Baser an die Daten der via Cold Call angerufenen Verbraucherin, die sich – obwohl sie keinen Zugang zum Internet besaß – sich bei einem Gewinnspiel auf einer Website registriert haben sollen? Wurde da eine Zustimmung erteilt, dass sie telefonisch kontaktiert werden darf?

Eine telefonische „Andienung“ erfolgt nur nach „erhaltener Einwilligung“. Herr Baser schreibt, dass es für „ältere Menschen“ nicht „selbstverständlich“ sei, einen Internetanschluss zu besitzen. Weiter schreibt er, dass „die fernmündliche Kontaktaufnahme zum Verbraucher eine naheliegende und angemessene Art“ sei, um sein „Angebot vorzustellen“. Verbraucherdienst fragt sich: woher kommen die Daten? Woher kommt die „erhaltene Einwilligung“?

Kontakt zum Verbraucherdienst


Wurden Sie auch via Cold Call von Baser International Service GmbH ohne Ihre Einwilligung kontaktiert? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Allgemeine Informationen erhalten Sie unter

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Anmerkung:
(Wir machen darauf aufmerksam, dass wir für den Inhalt der zur Verfügung gestellten Internetseiten via Link nicht verantwortlich sind und machen uns auch diese Inhalte nicht zu eigen. Es handelt sich um Fremdinhalte, die von uns nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft wurden. Verantwortlich sind die Betreiber der Internetseiten, die auch als Urheber im urheberrechtlichen Sinne gelten. Dies gilt auch für Zitate aus den jeweiligen Internetseiten.)

Donnerstag, 5. April 2018

Erfahrungen mit dem HelpPhone der Baser International Service GmbH

Sollten mobile Senioren in eine unglückliche Situation geraten, ist schnelle Hilfe gefragt. Bei einem Hausnotruf könnte man zum Beispiel mit Einrichtungen (z.B. Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter) Kontakt aufnehmen, um unter Umständen notwendige Maßnahmen einleiten.

Die Baser International Service GmbH bietet ebenfalls ein Notfalltelefon an, das sogenannte HelpPhone. Das Projekt klingt vielversprechend, wären da nicht das negativen Erfahrungen mehrere Verbraucher, die sich bei uns meldeten.

Titel: Erfahrungen mit dem HelpPhone der Baser International Service GmbH

Erfahrungen mit HelpPhone


Bereits Oktober 2016 berichtete Verbraucherdienst über die Erfahrungen unseres Mitglieds Frau G. mit der Baser International Service GmbH. Die Schwerpunkte der Firma aus Düsseldorf liegen laut eigener Aussage in den Bereichen Kundenverwaltung, Korrespondenz und verbraucherorientierten Service. Ein „Projekt“ der Baser International Service GmbH ist das sogenannte „HelpPhone“, ein Handy für Senioren mit u.a. 24-Stunden-Notrufnummer. Im Jahr 2016 erhielt besagte Frau G. eine Auftragsbestätigung für das HelpPhone Seniorentelefon. Frau G. bestritt, einen kostenpflichtigen Vertrag mit dem Unternehmen geschlossen zu haben und wandte sich hilfesuchend an uns.

Das Projekt HelpPhone lässt sich scheinbar über das Internet oder durch eine telefonische Bestellung in Anspruch nehmen. Angeblich soll Frau G. laut der Baser International Service GmbH zunächst telefonisch eine Bestellung abgegeben haben. Es wurde zu ihrer „eigenen Sicherheit“ sogar ein Tondokument angefertigt, welches laut der Auftragsbestätigung abzuhören sei. Das Tondokument wurde durch die Baser International Services GmbH, dem angeschlossenen Rechtsanwalt des Verbraucherdienst e.V, der die Interessen der Frau G. vertritt bis zum heutigen Tag nicht übermittelt. Auch der geforderte Nachweis eines schriftlich erteilten OPTIN (Werbeeinwilligungsbestätigung) durch unser Mitglied, blieb die Baser International Service GmbH dem Rechtsanwalt ebenfalls schuldig.

Vertragsabschluss durch Cold Call?


Wie die Kontaktdaten von Frau G. in den Umlauf kamen, kann nur vermutet werden. Zumal nicht eindeutig war, wann Frau G. eine Einwilligung erteilt haben soll, dass sie angeblich via Cold Call für Werbezwecke kontaktiert werden darf. Mehr Einsicht erhielten wir durch ein weiteres Schreiben der Baser International Service GmbH. Dort wurde behauptet, dass Frau G. auf der Online-Seite „Gewinnwelt“ eine Werbeeinwilligung erteilt haben soll. Nach Rücksprache mit Frau G. hatte sie zum angegebenen Zeitpunkt keinerlei Zugang zum Internet. Es ist also fraglich, wie Frau G., die zum angeblichen Einwilligungspunkt 83 Jahre alt war, online eine solche Einwilligung erteilt haben soll.


So das davon ausgegangen werden muss, das es sich bei dem Anruf der Baser International Service GmbH um einen sogenannten Cold Call Anruf handelte. Derartige vom Angerufenen nicht ausdrücklich genehmigte Anrufe werden in Deutschland durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb untersagt. Seit 2013 ist bei Zuwiderhandlung ein hohes Bußgeld bis zu 30.000 EUR möglich.

Weitere Betroffene melden sich zu Wort


Mittlerweile gibt es weitere Betroffene, die sich bei uns meldeten. Scheinbar gab es zwei weitere Vorfälle wie jene, die uns durch Frau G. geschildert wurden. An dieser Stelle zitieren wir zwei Mails, die uns erreichten:

Von Frau M:


(Zitat)„Meine 80-jährige Mutter wurde vor ca. 2 Wochen angerufen. Ihr wurde das HelpPhone der Firma Baser angepriesen. Meine Mutter willigte nach einigem Hin und Her ein, dass ihr Informationsunterlagen zugeschickt werden. Der Aufforderung, ihre Kontonummer mitzuteilen, kam sie nicht nach.

Letzte Woche erhielt sie nicht nur die Informationen zum HelpPhone, sondern auch ein Begrüßungsschreiben als neue Benutzerin mit Vertragsnummer und Kundennummer. Wenige Tage später erhielt sie per Päckchen ein HelpPhone geliefert.

Ich finde es unglaublich, das solche eine dreiste, gesetzlich verbotene Telefonaquise mit alten Menschen gemacht wird und beschwere mich bei Ihnen über das Vorgehen der Firma Baser International Service GmbH, Schadowstr. 82, 40212 Düsseldorf.“(Zitatende)

Von Frau L:


(Zitat) „Mit großem Interesse habe ich im Internet den Beitrag über die Cold Call der Firma Baser International Service gelesen und möchte Ihnen folgendesberichten:

Meine Mutter (82 J.) hat vor kurzem einen unaufgeforderten Anruf von dieser Firma erhalten. Sie erzählte mir, dass der Anrufer sie nicht habe zu Wort kommen lassen, denn sie hat versucht zu erklären, dass sie nicht interessiert ist. Mit Datum vom 13.03.18 erhielt sie nun eine Auftragsbestätigung und mit getrennter Post ein Päckchen. Zum Glück hat sie die Annahme des Päckchens verweigert und der Briefträger hat es zurückgehen lassen. Vermutlich war in dem Päckchen das "bestellte" Seniorentelefon.

Scheinbar hat diese Firma ihre Cold Call immer noch nicht eingestellt.“ (Zitatende)

Somit haben sich bereits drei betroffene Frauen zu Wort gemeldet, deren Mütter laut eigener Aussage mittels eines unerwünschten Werbeanruf der Baser International Service GmbH kontaktiert wurden.

Wir hoffen für die Nutzer des HelpPhones, dass sie bei einem Notruf in der 24-Stunden-Notrufzentrale auch zu Wort kommen. Laut den vorliegenden Aussagen scheint es der Baser International Service GmbH nicht unbedingt daran zu liegen Hilfe zu leisten, sondern kostenpflichtige Verträge abzuschließen.

Hilfe beim HelpPhone und Baser


Wurden Sie auch via Cold Call von Baser International Service GmbH ohne Ihre Einwilligung kontaktiert? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Allgemeine Informationen erhalten Sie unter

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Baser International Service GmbH | HelpPhone

Als die Verbraucherin Frau G. uns eine Mahnung der Baser International Service GmbH vorlegte, waren wir verwundert. Frau G. suchte uns auf, da sie ausgerechnet wegen der Dienstleistung mit dem passenden Namen „HelpPhone“ Hilfe suchte. Die Betreiber des „24-Stunden-Mobilnotrufs“ für Senioren behaupten, dass ein telefonisch abgeschlossener Vertrag mit Frau G. vorliegen würde.

Beitragsbild: Baser International Service GmbH  HelpPhone


HelpPhone - 42,50 EUR monatlich für den Mobilnotruf für Senioren


Was ist das HelpPhone? Diese Dienstleistung wird von der Baser International Service GmbH aus Düsseldorf angeboten und umfasst laut der Webseite verschiedene Serviceangebote wie einen rund-um-die-Uhr „Hausnotruf“, ein „Rundum-Sorgelos-Pflegepaket“ und „Flexibles Zubehör“. Um dieses Angebot zu nutzen, bieten die Betreiber zwei Tarife, wobei hier der Tarif „HelpPhone Premium“ sich nur durch die Zugabe einer SIM-Karte vom Standardtarif unterscheidet. „HelpPhone Premium“ soll monatlich 42,50 EUR kosten und hat laut den AGB eine Laufzeit von 24 Monaten (Stand: 27.10.2016).

Wie kommt Frau G. an dieses Angebot? Sie ist eine Verbraucherin im Alter von 83 Jahren und hat keinen Zugang zum Internet, wo sie das Serviceangebot „HelpPhone“ hätte bestellen können. Dafür nahm Baser International Service GmbH laut Frau G. via Kaltaquise telefonisch Kontakt auf, dem sogenannten Cold Call.

Es wurde von Verbraucherin Frau G. wie folgt geschildert: Sie teilte mit, dass Sie von einem Mitarbeiter von Baser International Service GmbH telefonisch kontaktiert wurde. Eine vorherige und ausdrückliche Einwilligung zu dem Anruf will sie nach eigenen Aussagen  nicht erteilt haben.

Cold Calling unzulässig


Wie der Gesetzgeber bereits 2013 in § 20 in Verbindung mit § 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) klargestellt hat: ein unerwünschter Werbeanruf, ein Cold Call ist bei Verbrauchern nicht erlaubt und kann durch die Bundesnetzanstalt verfolgt werden. Mit Inkrafttreten des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken sind bei Verstoß auch hohe Bußgelder von bis zu 500.000 EUR möglich.

Somit steht die Frage im Raum, ob überhaupt ein Vertrag mit Baser International Service GmbH entstehen konnte. Frau G. leitete mittlerweile eine Mahnung für die Nutzung von „HelpPhone“ an uns weiter. In dem Schreiben wird geschildert, dass ein Tonbandmitschnitt des Gesprächs mit der Verbraucherin Frau G. aufgezeichnet wurde, in dem die Bestellung getätigt worden sein soll.

Verbraucherzentralen gegen Baser


Es ist nicht das erste Mal, dass Baser in die Kritik gerät. So schrieb die Verbraucherzentrale Hamburg am 19. August 2010:

Screenshot Verbraucherzentrale Hamburg | Telefonwerbung Baser | 19.08.2010
Screenshot Verbraucherzentrale Hamburg | Telefonwerbung Baser | 19.08.2010


„Der Baser Direct GmbH (Unternehmen der Baser-Gruppe, Firmenübersicht erreichbar unter der URL elitelotto.de, Anmerkung der Redaktion) aus Düsseldorf wurde auf Antrag der Verbraucherzentrale Hamburg e.V verboten, Verbraucher ohne deren Zustimmung auf ihrem privaten Telefonanschluss anzurufen oder anrufen zu lassen, um für eine Teilnahme an einem kostenpflichtigen Gewinnspielservice zu werben. Auch das „Unterschieben“ eines Vertrages wurde untersagt (LG Düsseldorf, Urt. v. 09.09.2009, 37 O 79/09).“ Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg (Link nicht mehr aktiv, Stand 26.01.2018)

Doch auch in Nordrhein-Westfalen gab es eine Meldung der Verbraucherzentrale. Dort ging es im Zusammenhang mit der Baser International Service GmbH um das unverlangte Zusenden von Vertragsbestätigungen und Zahlungsaufforderungen ohne jeglichen Vertragsschluss.

Verbraucherzentrale NRW | Baser International Service GmbH | 22.05.2012
Verbraucherzentrale NRW | Baser International Service GmbH | 22.05.2012

„Danach stand zur Überzeugung des Gerichts fest, dass die Baser International Service GmbH Werbeanrufe bei den Zeugen getätigt hat, um die Bankverbindung der Verbraucher zu erlangen. Zu einem tatsächlichen Vertragsschluss sei es jedoch zu keiner Zeit gekommen, urteilten die Richter.“ Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (Link nicht mehr aktiv, Stand 26.01.2018)


Kontakt mit dem Verbraucherdienst e.V.


Wurden Sie auch via Cold Call von Baser International Service GmbH ohne Ihre Einwilligung kontaktiert? Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Sind Sie bereits Mitglied bei Verbraucherdienst e.V.?

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