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Dienstag, 1. August 2017

Verlag für Printmediengestaltung UG: Druckauftrag aus Andernach

In Andernach sitzt der Verlag für Printmediengestaltung UG. Nach telefonischer Absprache mit potentiellen Kunden versendet die Firma Offerten für den Druck einer Werbeanzeige in einer „Bürgerinformationsbroschüre“. Gewerbetreibende, die einen solchen Vertrag abschließen, müssen unter Umständen tief in die Tasche greifen.

Verlag für Printmediengestaltung UG: Druckauftrag aus Andernach

Verlag für Printmediengestaltung UG: nach telefonischem Kontakt folgt der Auftrag


„Wir freuen uns über das Interesse an unserem Produkt“ - so beginnt das Schreiben der Verlag für Printmediengestaltung UG. Das Unternehmen sucht Werbekunden für eine sogenannte Bürgerinformationsbroschüre und nimmt aus diesem Grund Kontakt mit Unternehmern, Selbständigen und Freiberuflern auf. Bei erfolgreicher telefonischer Kontaktaufnahme erhält der interessierte Kunde einige Formulare.

Neben einem Korrekturabzug einer möglichen Anzeige, die laut Verlag für Printmediengestaltung UG sorgfältig geprüft werden soll, findet sich natürlich auch der Anzeigenauftrag selbst. Dieser ist mit allerhand Kleingedruckten bedruckt, der nicht unbeachtet bleiben sollte.

Details des Anzeigenauftrags mit der Verlag für Printmediengestaltung UG


Die Anzeige soll im Ort des Auftraggebers (und Umgebung) verteilt werden. Der Kunde soll dazu die Möglichkeit haben, bis zu fünf Verteilerstellen selbst zu benennen. Sollte davon kein Gebrauch gemacht werden, wird die Bürgerinformationsbroschüre laut der Offerte unter anderem in öffentlichen Einrichtungen und Gemeindebüros ausgelegt. Die Auflagenhöhe beträgt 1.500 pro Auflage.

Bei erfolgreichem Vertragsabschluss geht der Gewerbetreibende mit der Verlag für Printmediengestaltung UG einen Vertrag mit einer Laufzeit von 2 Jahren ein. Die Veröffentlichung einer einzelnen Anzeige soll dabei den „Sonderpreis“ von 300,00 EUR haben. Zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer ist pro Anzeige eine Zahlung von 368,78 EUR fällig.

Druckauftrag Verlag für Printmediengestaltung UG | 19.01.2017
 Druckauftrag Verlag für Printmediengestaltung UG | 19.01.2017


Ein Vertrag mit der Verlag für Printmediengestaltung UG hat – wie geschildert – eine Laufzeit von 24 Monaten. Pro Jahr ist die Veröffentlichung von vier Ausgaben geplant: das bedeutet, dass insgesamt 2.950,24 EUR für eine Anzeige in einer Bürgerinformationsbroschüre gezahlt werden müssen.

Hilfe bei Verlag für Printmediengestaltung UG


Haben Sie eine Rechnung von Verlag für Printmediengestaltung UG erhalten? Oder haben Sie kürzlich einen Anzeigenauftrag für eine Werbeanzeige geschaltet?

Gewerbetreibende haben kein Recht auf Widerruf – aber unter Umständen lässt sich ein entstandener Vertrag anfechten. Aber um dies einzuschätzen, lohnt sich eine Prüfung des Falls. Zu diesem Zweck bietet Verbraucherdienst allgemeine erste Informationen und Hilfe. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

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Dienstag, 18. August 2015

PrintMediaService Ltd. | Bürgerinformationsfolder | London

Heute warnen wir vor dem sogenannten „Bürgerinformationsfolder“ von der PrintMediaService Ltd. aus London. Das Unternehmen vertreibt per Cold Call Einträge an Gewerbetreibende. Handelt es sich um Abzocke?

PrintMediaService Ltd. | Printprodukt „Bürgerinformationsfolder“

„Bürgerinformationsfolder“ von der PrintMediaSevice Ltd. ist ein „altmodisches“ Printprodukt


Per Cold Call vertreibt diese britische Firma (196 High Road Wood Green London N22 8HH) keinen sonst üblichen kostenpflichtigen Eintrag in ein Online-Branchenbuch. Bei dem beworbenen „Bürgerinformationsfolder“ handelt es sich nämlich um ein „altmodisches“ analoges Printprodukt. Dabei wird gegenüber dem Gewerbetreibenden, dem Selbstständigen bzw. dem Unternehmer am Telefon per Cold Call suggeriert, dass es sich hierbei lediglich um eine Verlängerung der „alten“ Anzeige bzw. um eine Neuauflage der Printbroschüre handeln würde. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.

Das Ziel ist ein kostenpflichtiger Neuabschluss mit dem Gewerbetreibenden


Hatte sich der Gewerbetreibende von dem Telefonverkäufer zu einer angeblichen Fortsetzung der Firmenanzeige in den „Bürgerinformationsfolder“ überreden lassen ist es jedoch zu einem Neuabschluss des kostenpflichtigen Abo-Werbevertrags mit der PrintMediaService Ltd. gekommen. Da Gewerbetreibende jedoch keinerlei Widerrufsrecht bei abgeschlossenen Verträgen (auch bei einem Fernabsatzvertrag § 312b BGB) besitzen kann dieser nur noch im Nachhinein juristisch angefochten werden. Oftmals wird allerdings in der sonst üblichen Hektik des tagtäglichen Geschäftsalltags von den Gewerbetreibenden übersehen, wenn ein rechtswirksamer Vertrag hinsichtlich des Printprodukts zustande kam. Dann kann der abgeschlossene Vertrag mit der PrintMediaService Ltd. aus London nicht mehr gekündigt werden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

2.944 EUR netto für vier Auflagen des Printprodukts „Bürgerinformationsfolder“


Der am Telefon per Cold Call abgeschlossene Vertrag für den „Bürgerinformationsfolder“ ist im Nachhinein für den Gewerbetreibenden, Unternehmer oder Gewerbetreibenden ziemlich teuer. Für die geplanten vier Auflagen des „Bürgerinformationsfolders“ soll dieser innerhalb einer Laufzeit von zwei Jahren insgesamt 2.944 EUR netto berappen. Pro Auflage verlangt die britische Firma PrintMediaService Ltd den stolzen Betrag von 736 EUR. Dieser recht hohe Geldbetrag gliedert sich in den Nettopreis für die jeweilige Auflage (399 EUR), den Satz für den Farbdruck (159 EUR) sowie für den Versand (29 EUR) auf.


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Mittwoch, 23. April 2014

Print-media Koncept s.r.o.| Bürgerinformationsfolder

Per Korrekturfax vertreibt die Print-media Koncept s.r.o. einen „Bürgerinformationsfolder“, der durch ein Rückfax bestätigt werden soll. Mit dem Folder ist eine gedruckte Werbebroschüre gemeint. Das unerlaubt versendete Fax der Print-media Koncept s.r.o.soll von dem Gewerbetreibenden ausgefüllt zurückgefaxt werden. Ein 9 mal 4 Zentimeter großer Eintrag, der 835,61 Euro (Laufzeit zwei Jahre) kostet, ist das Ziel der Agentur.

3.342,44 Euro (4 mal 835,61 Euro) muss der Gewerbetreibende bei Vertragsabschluss für die kostspielige Werbemaßnahme innerhalb zwei Jahre bezahlen. Die Agentur erwähnt im „Kleingedruckten“, dass der sogenannte Bürgerinformationsfolder in einer Auflage von 500 Stück (Zitat) „durch Postwurfsendung, an Haushalte direkt bzw. Postfachinhaber“ (Zitat Ende) verteilt wird. Für den Gewerbetreibenden ist der Eintrag in das Printmedium nicht nachvollziehbar, da kein Belegexemplar mit der Rechnung versandt wird. Mitglied sein heißt – stark zu sein.

Sie suchen einen seriösen Anbieter? Schauen Sie doch mal auf Verbraucherdienst e.V. Empfehlungen nach.

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