Dienstag, 26. September 2017

OVM Online Vertrieb Marketing GmbH: Mahnbescheid erhalten?

Über OVM Online Vertrieb Marketing GmbH berichtete Verbraucherdienst e.V. aus Essen bereits. Die Firma machte gegenüber Verbraucher Forderungen für ein "vermeintliches abgeschlossenes" Abo über ein Finanzpaket geltend. Nach mehreren außergerichtlichen Mahnungen scheut OVM GmbH nicht den Weg ihren Forderungen mit einem gerichtlichen Mahnbescheid gehörig Nachdruck zu verleihen.


Keine Panik bei Mahnbescheiden oder Vollstreckungsbescheiden

Kein Verbraucher sollte den Kopf in den Sand stecken und schon gar nicht aus Angst ein Schuldanerkenntnis in Form einer Ratenzahlungsvereinbarung unterzeichnen. Erst recht sollte der Mahnbescheid oder Vollstreckungsbescheid nicht ignoriert werden. Denn viele Verbraucher, die Verbraucherdienst e.V. kontaktieren, können sich gar nicht erklären, warum hier Forderungen durch die OVM Vertrieb Marketing GmbH gestellt werden.

Sie berichten lediglich, dass sie eine kostenlose Kreditanfrage bei der Bavaria Finanz gestellt hätten und eine Kreditvergabe nicht stattgefunden haben soll.

Kurze Zeit darauf erfolgten Abbuchungen der OVM Vertrieb Marketing GmbH auf den Konten der Betroffenen. Diese haben wohl nach eigenen Aussagen die Lastschriften zurückgebucht, daraufhin erfolgten Mahnungen durch die OVM GmbH.

Soforthilfe durch angeschlossene Rechtsanwälte

Die angeschlossenen Rechtsanwälte von Verbraucherdienst e.V. vertreten Mitglieder in Sachen OVM Online Vertrieb Marketing GmbH - unter anderem auch in Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid.

Kürzlich erreichte unseren Anwalt aufgrund eines Einspruches auf den Vollstreckungsbescheid der OVM Vertrieb Marketing GmbH gegen eines Mitglieds des Verbraucherdienst e.V, ein Schreiben vom Amtsgericht Osnabrück mit folgenden Inhalt:

„Rücknahme des Mahnbescheidsantrag“ durch die OVM Vertrieb Marketing GmbH, mit der Aussage Zitat: "Wir haben uns aus ganz bestimmten Gründen, die hier nicht weiter interessieren müssen, entschieden, das vorliegende Verfahren nicht fortzuführen“. Und nehmen deshalb den Mahnbescheidsantrag zurück. Zitat Ende. Damit konnte der Fall erfolgreich für unser Mitglied erledigt werden.

Hilfe bei OVM Online Vertrieb Marketing GmbH


Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten, um sich umfassend zu informieren. Schnelle und effektive Hilfe! Reagieren statt Ignorieren! Lesen sie für weitere Infos auch unseren Beitrag bezüglich einer Klage in einem Urkundenprozess.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.


Montag, 11. September 2017

FHG Inkasso GmbH fordert für Firmenverzeichnis Service SRL

Ein Gewerbetreibender leitete eine Rechnung von dem Branchenbuch Firmenverzeichnis Service SRL an uns weiter. So soll für einen Grundeintrag ein Betrag in Höhe von 792,00 EUR fällig sein. Da der Gewerbetreibende diese Rechnung nicht zahlte, folgte eine Zahlungsaufforderung von dem Mainzer Inkassounternehmen FHG Inkasso GmbH. Haben Sie auch auch Erfahrungen mit diesen Unternehmen gemacht? Hier erfahren Sie, wie Sie reagieren können.

FHG Inkasso GmbH fordert für Firmenverzeichnis Service SRL

Firmenverzeichnis Service SRL betreibt www.firmenverzeichnis-online.net


Über das Unternehmen Firmenverzeichnis Service SRL berichteten wir bereits in einem Beitrag im Juli diesen Jahres. Unter dem Titel „Per Fax zum teuren Branchenbucheintrag“ zeigten wir auf, wie ein Vertrag mit dem Branchenbuch zustande kommen könnte. Zur Erinnerung: für einen Grundeintrag mit einer Laufzeit von insgesamt zwei Jahren kommen Kosten in Höhe von 1.584,00 EUR auf den Gewerbetreibenden zu.

Der Nutzen eines solchen Branchenbucheintrags sind diskutabel. Welcher Unternehmer sich durch einen Eintrag in ein Firmenverzeichnis eine höhere Reichweite im Internet erhofft, ist mit anderen Methode möglicherweise besser beraten – wie zum Beispiel ein Eintrag in etablierte Verzeichnisse wie die Gelben Seiten.

Forderung von der FHG Inkasso GmbH aus Duchroth


Sollte die Rechnung für einen Eintrag in dem Verzeichnis firmenverzeichnis-online.net nicht beglichen werden, so könnte eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro folgen. Uns liegt eine solche Forderung von dem der FHG Inkasso GmbH vor, die im Auftrag der Firmenverzeichnis Service SRL einen noch offenen Betrag fordert.

Die Gesamtsumme beläuft sich auf 950,97 EUR. Diese Forderung setzt sich zusammen aus dem Rechnungsbetrag, Mahn- und Inkassogebühren, Zinsen, Porto-Auslagenpauschale und Kontoführungsgebühren (siehe Bild).

Zahlungsaufforderung FHG Inkasso GmbH | 07.09.2017
Zahlungsaufforderung FHG Inkasso GmbH | 07.09.2017


Zahlbar ist der Betrag innerhalb einer Woche. Es wurde zu diesem Zweck eine Bankverbindung bei einer Volksbank in Kaiserslautern angegeben.

Hilfe bei FHG Inkasso GmbH


Das Inkassounternehmen FHG Inkasso GmbH ist eine im Rechtsdienstleistungsregister eingetragene Firma. Betroffene sollten eingehende Forderungen demzufolge ernst nehmen und nicht ignorieren. Reagieren Sie!

Als Gewerbetreibender haben Sie kein Recht auf Widerruf. Unter Umständen ergibt sich jedoch die Möglichkeit einer Anfechtung. Für Hilfe und erste allgemeine Informationen nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten:

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Donnerstag, 7. September 2017

UGV Inkasso GmbH – Hilfe für Betroffene bei Forderungen für FKH OHG

Das Inkassobüro UGV Inkasso GmbH aus Harthausen verschickt weiterhin Forderungen für die FKH OHG an Verbraucher. Ein Verbraucher leitete ein aktuelles Schreiben an uns weiter, in dem mit einem gerichtlichen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gedroht wird. Wie sollen Betroffene auf so ein Schreiben reagieren? In diesem Beitrag erhalten Sie Antworten.

UGV Inkasso GmbH – Hilfe für Betroffene bei Forderungen für FKH OHG

UGV Inkasso GmbH – Erfahrungen mit dem Inkassounternehmen


Inkassounternehmen genießen nicht den besten Ruf. Einer der Gründe könnten jene zweifelhafte Methoden sein, welche in den Medien sogar als „Die miesen Tricks der Inkasso-Firmen“ (Frankfurter Rundschau) bezeichnet werden. So soll auch die UGV Inkasso GmbH „nicht nachvollziehbare Gebühren“ für eher kleinere Forderungen verlangen: schnell werden aus 20 EUR durch Zinsen und Aufschläge schmerzhafte Summen.

Bereits 2015 berichteten wir über das Geschäftsgebaren der UGV Inkasso GmbH, welche für die FKH GbR angeblich noch offene Forderungen beitreiben wollte. Seinerzeit wurden vermeintliche Schuldner über die Umstände im Dunkeln gelassen und es wurde durch seitens der FKH sogar ein Zahlungsverbot ausgesprochen.

Drohung mit einem vorläufigen Zahlungsverbot


Nun liegt ein aktuelles Schreiben der UGV Inkasso GmbH vor. Einem Verbraucher wird darin mitgeteilt, dass seitens der FKH OHG (beide Firmen sind in der Modenbachstraße 1, 67376 Harthausen ansäßig) noch Forderungen bestehen. Aus diesem Grund wird mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gedroht, welcher dem Drittschuldner bereits zugestellt und in Kraft sein soll. Eine solche Pfändung kann zweifelsfrei verheerende Folgen für den Betroffenen haben. Das Inkassounternehmen gewährt dem Verbraucher insgesamt 10 Tage Zeit, um u.a. einen Teilzahlungsvertrag unterschrieben zurückzusenden und direkt im Anschluss eine erste Rate zu zahlen.

Anschreiben UGV Inkasso GmbH | 31.08.2017
Anschreiben UGV Inkasso GmbH | 31.08.2017


Darf die FKH OHG das Konto pfänden?


Zu dem Thema, ob die FKH OHG Zwangsvollstreckungen aus dem Titel der FKH GbR geltend machen kann, gibt es seit Mai 2017 ein Urteil. In dem Gerichtsbeschluss des Bundesgerichtshofs (BGH, 17.05.2017 - VII ZB 64/16) wurde festgestellt, dass eine „ Änderung der Rechtsform und eine Änderung der Firma“ vorliegt, dass die „Personenidentität dem zuständigen Vollstreckungsorgan durch entsprechende Urkunden zweifelsfrei nachzuweisen“ sein muss.

Dies war nicht der Fall: die FKH OHG hatte beim Vollstreckungsgericht Fürstenwalde den Erlass eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses beantragt und dazu einen Vollstreckungstitel vorgelegt, der jedoch auf den Namen FKH GBR ausgestellt ist. Da in der Firmenhistorie (einsehbar im Handelsregister) keinerlei Hinweise darauf existieren, dass die FKH OHG zuvor als FKH GbR existiert hat, wurde eine vorherige Rechtsbeschwerde abgewiesen.

Sollte es sich in dem hier vorliegenden Fall genauso verhalten, hat der Schuldner gute Chancen zur Abwehr der Vollstreckungsmaßnahmen. Aus diesem Grunde ist eine Beratung durch einen Rechtsanwalt ratsam.


Post von der UGV Inkasso GmbH erhalten? Wir helfen


Sollten Sie ein oder mehrere Schreiben von der UGV Inkasso GmbH erhalten haben, sollten Sie unbedingt reagieren. Handeln Sie jetzt und nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

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oder per E-Mail:

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